Allianz Vorsorge Fourmore. Zurück in die Zukunft: Altersvorsorge ist kompliziert und langweilig? Mit Fourmore kann man junge Leute für ein unbeliebtes Thema begeistern
Zurück in die Zukunft: Altersvorsorge ist kompliziert und langweilig? Mit Fourmore kann man junge Leute für ein unbeliebtes Thema begeistern. Foto: Daniel Delang

Wer nach vorn denkt, spart schon als junger Mensch für den Ruhestand. Die Allianz hat eine neue, digitale und flexible Vorsorge für die Generation Y entwickelt

Die Zukunft der Rente ist unsicher, doch die sogenannte Generation Y kümmert das kaum. Das ist schon kurios: Nach einer Studie sind sich viele der zwischen 1980 und 2000 Geborenen sogar des Risikos der Altersarmut bewusst und sorgen trotzdem nicht privat vor. Warum eigentlich nicht?

Wenn man mit jungen Menschen darüber spricht, wird schnell klar, dass die Generation Y anders tickt. Louisa Dellert, Bloggerin aus Braunschweig, beschreibt das so: »Meine Generation möchte unabhängig und frei sein, und sie mag sich nicht binden.« Die 28-Jährige findet es wichtig, »nicht nur für die Karriere zu ackern, sondern einen Sinn zu finden«. Die Influencerin, der auf Instagram mehr als 330 000 Menschen folgen, erfindet sich gerade neu. Seit sie beim Tauchen vor Malta den Plastikmüll im Meer gesehen hat, setzt sie sich für Nachhaltigkeit ein. Gerade ist ihr Buch »Mein Herz schlägt grün. Weltverbessern für Anfänger« erschienen. »Jeder kann was für unsere Erde tun«, glaubt sie. Über die eigene Vorsorge hat sich Dellert aber noch kaum Gedanken gemacht: »Ich lebe im Hier und Jetzt.«

Haus bauen, Geld anlegen, auf klassische Weise fürs Alter vorsorgen wie die Eltern? Auch Jacob Klassen kann damit wenig anfangen. »Ich bin zu beschäftigt damit, Geld zu verdienen«, sagt der 29-jährige Jungunternehmer mit einem Augenzwinkern. Schon als Student jobbte er beim damaligen Start-up Paprcuts, das recycelbare Portemonnaies, Smartphone-Hüllen und Accessoires herstellt. Heute leitet er den Onlinehandel von Paprcuts. »Ich bin sehr ehrgeizig, aber nicht um jeden Preis. Arbeit in der digitalen Welt ist intensiv. Meine Generation braucht viel Freizeit als Ausgleich.«

»Viele junge ­Leute fühlen sich von der Alters­vorsorge überfordert«
Jugendforscher Klaus Hurrelmann

Mandy Korn aus Hannover denkt ähnlich. »Ich lebe im Moment. Was die Zukunft bringt, weiß doch niemand.« Die 25-jährige Rechtspflegerin arbeitet im öffentlichen Dienst in Celle. »Wenn ich spare, dann kurzfristig für schöne Dinge.« Angst vor Altersarmut hat sie nicht: »Vielleicht bin ich naiv, ich vertraue immer da­rauf: Irgendwie geht alles schon gut.« Was ist da los? Jugendforscher Klaus Hurrelmann hat das Vorsorgeverhalten der Generation Y untersucht. Laut seiner Studie ist für zwei Drittel die Altersvorsorge kein Thema. Wenn sich an dieser Einstellung nichts ändere, meint der Professor, werde daraus die »Generation Altersarmut«. Nur noch 35 Prozent legen regelmäßig Geld fürs Alter beiseite. Das liege aber nicht am mangelnden Realitätssinn, sagt der Forscher. Einer der Hauptgründe dafür sei die Gegenwartsbezogenheit der Jungen. Mehr als 50 Prozent der Befragten geben an, erst einmal »etwas vom Leben haben zu wollen«.

Genau wie bei Rieke Bahlmann. Die 25-jährige Lehramtsstudentin aus Bamberg finanziert sich ihre Träume mit der Nähmaschine. In einem winzigen Atelier schneidert sie Handy-Taschen, Kosmetikbeutel und »alles, was mir Spaß macht«. Die Produkte vertreibt sie als »Fraeulein Rieke« über ­Facebook. »Was ich einnehme, landet auf meinem Reisekonto.« Private Altersvorsorge? »Ich bin, was das angeht, total der Horst«, sagt sie. Doch Gespräche im Bekanntenkreis über das Thema haben sie nachdenklich gemacht. »Wer jung ist, glaubt, das bleibt ewig so. Und dann macht es Zack, und man ist ganz schnell alt.«

Für junge Kunden, die wissen, dass sie vorsorgen sollten, sich aber nicht auf lange Zeit binden und festlegen wollen

Einfach mal beginnen // Flexibilität mal vier: einzahlen, auszahlen, zuzahlen, pausieren. Fourmore kann alles. Und noch viel mehr. Unregelmäßige Einzahlungen sind genauso willkommen wie monatliche Zahlungen ab 25 Euro. Auf langfristige Zahlungsverpflichtungen wird verzichtet. Fourmore ermöglicht es, einfach mal mit der Zukunftsvorsorge zu beginnen. Das Kapital der Kun­den wird weltweit und nach­haltig in sicherheits- und – bei einem typischen Vertrag – überwiegend in chancenorientierte Anlagen investiert. Für die eingezahlten Beträge gibt es eine Beitragsgarantie.

Info: fourmore.de

Fourmore Allianz Vorsorge

Die Generation Y hat weniger Angst vor der ­Altersarmut und gleichzeitig Zweifel an der privaten Vorsorge – hat eine Studie ergeben

35%
50%
81%

Eine Minderheit von 35 Prozent legt regelmäßig Geld fürs Alter zurück. Gespart wird lieber für Anschaffungen oder den Urlaub. Für zwei Drittel der zwischen 1980 und 2000 Geborenen ist ­Altersvorsorge kein Thema. Die Angst vor der Altersar­mut sinkt. Nur 50 Prozent sind »voll und ganz« überzeugt, ohne private Vorsorge arm im Alter zu sein. Erfreulich: 81 Prozent wünschen sich verständliche Vorsorgeangebote

Quelle: TNS Infratest Sozialforschung

Wissenschaftler sagen über die Generation Y, sie sei entgegen aller Vorurteile durchaus leistungsorientiert. Man möchte eine Arbeit, die sinnstiftend ist und zur Selbstverwirklichung beiträgt, »eine Synthese aus Leistung und Lebensgenuss« ist das Ziel. Benjamin Koenen ist dafür ein gutes Beispiel. Der Schreinermeister aus Benediktbeuern im Tölzer Land reiste dreieinhalb Jahre mit seiner Freundin von Kontinent zu Kontinent. Die ist jetzt schwanger, und das Kind soll in der Heimat auf die Welt kommen. Das Geld für den Trip, der das Paar von Indonesien, Neuseeland, Australien über die Südsee bis nach Schweden führte, hat sich der 32-Jährige mit seinem Handwerk verdient. Vor der Auszeit hatte Koenen einen hoch bezahlten Job. »Aber da war ich nur eine Nummer«, sagt er, »mein Herz war nicht dabei.« Die Reise hat seine Einstellung zum Leben verändert. »Je weniger ich habe, desto glücklicher bin ich.« Und wie steht es mit der privaten Altersvorsorge? »Wer weiß, was der Euro in Zukunft noch wert ist?« Koenen vertraut lieber der Familie. »Ich möchte mit meinen Kindern später in einem Mehrgenerationenhaus leben. Wir helfen alle zusammen.« Ob das reicht? Manchmal kommen ihm Zweifel, wenn der Rücken vom Arbeiten wehtut. »Das ist wie ein Weckruf, ›Ding-Dong‹! Will ich mit 70 auch noch so ackern müssen?«

Für Alexander Binner aus München ist die Vorstellung, Geld für den Ruhestand zurückzulegen, »irgendwie spießig, weil man denkt, es läuft ja eh alles prima. Ich versuche, die Dinge nicht zu ernst zu nehmen und mit einer Portion Spaß durchs Leben zu gehen.« Der 27-Jährige ist Projektingenieur beim Automobildienstleister Bertrandt. Als Spezialist für Seitenairbags betreut er BMW-Fahrzeuge. »Altersvorsorge ist für mich wie ein grauer Klotz, den man vor sich herschiebt, zu kompliziert, zu unsexy«, sagt er. Diese Einstellung ist typisch für die Altersgruppe. Das bestätigt auch die Studie über das Vorsorgeverhalten. »Viele junge Leute fühlen sich mit der Alters­vorsorge überfordert, und nur wenige verstehen die Vorsorgeangebote«, berichtet Jugendforscher Hurrelmann. Trotzdem ist der Informationsbedarf groß: 81 Prozent wünschen sich bei der Altersvorsorge mehr Verständlichkeit. Wie müsste ein Produkt aussehen, das von der Generation Y verstanden wird? Oder anders gefragt: Wie macht man aus einer als »grauer Klotz« empfundenen Versicherung etwas Lebendiges, das vielleicht sogar sexy ist?

»Mit Fourmore können junge Leute einfach mal beginnen, für die Zukunft vorzusorgen«
Volker Priebe, Produkt­vorstand Allianz Leben

Die Allianz hat das als Herausforderung angenommen und intensive Kundenbefragungen durchgeführt. »Dabei haben wir festgestellt, dass es eine Zielgruppe gibt, die wir nicht systematisch erreichen: jüngere Menschen, die großen Wert auf Flexibilität legen und ein voll digitales Angebot wollen«, sagt Volker Priebe, Vorstand der Allianz Leben. Passend dafür wurde Fourmore entwickelt. Als eine neuartige Vorsorge­lösung, die so tickt, wie es sich die Generation Y wünscht. Das Angebot ist digital vom ersten bis zum letzten Schritt und so flexibel wie nie zuvor. »Das Zukunftsprodukt Fourmore wird daher so überzeugend sein, dass junge Menschen einfach mal beginnen, Geld für die Zukunft zurückzulegen«, sagt Priebe.

»Einfach mal beginnen« ist auch die Vorgabe für das neue Angebot. Neue Kunden legen mit einer ersten Zahlung los und können einmalig, monatlich oder völlig frei einzahlen. Je nach Möglichkeit. Ob und wann, entscheiden sie selbst – und sie steuern das zum Beispiel per Smartphone. Fourmore-Kunden können mit regelmäßigen Zahlungen jederzeit pausieren. Ab wann und so lange sie wollen – oder umgekehrt auch zwischendurch zusätzliche Beträge zahlen. Benötigen sie doch Geld aus ihrer Zukunftsvorsorge, zahlen sie sich selbst kostenlos Beträge aus – und später diese ebenfalls kostenlos wieder ein. In Tests haben die Kunden geschätzt, auch größere Beträge ganz flexibel zuzahlen zu können und so die Zukunftsvorsorge einfach und mit attraktiven Renditechancen wachsen zu lassen. Der Wert der eigenen Zukunftsvorsorge wird über ein Onlineportal ständig in Echtzeit angezeigt.

Gleichzeitig profitiert das bei Fourmore eingezahlte Geld vom professionellen Kapitalmanagement und dem leistungsstarken Sicherungsvermögen von Allianz Leben. Dieses erzielt – bei gleichzeitig hohen Sicherheiten – nachhaltig attraktive Renditen. Mit einem bewährt effizienten Wertsicherungsmechanismus schafft die Allianz bei Fourmore Freiheiten für die chancenorientierte Anlage etwa in Aktien oder Schwellenländeranleihen. Bei einem typischen Fourmore-Vertrag liegen rund zwei Drittel des anfänglichen Werts der Zukunftsvorsorge in solch chancenorientierten Anlagen. Ein starker Wert, wenn man bedenkt, dass die Einzahlung am 67. Geburtstag des Kunden zu 100 Prozent gesichert ist. Priebe ist überzeugt: »Wir gewinnen jüngere Menschen, für die Zukunft vorzusorgen, wenn wir ein Dilemma für sie lösen. Sie wollen Sicherheit und zugleich Renditechancen, und sie wollen das digital und flexibel. Das haben wir passgenau umgesetzt.«

Was genau haben diese jungen Leute gemeinsam? Sie haben keine Altersvorsorge
Rieke, 25 // Studentin

Persönlichkeit: »Ich bin sehr spontan und sage erst mal Ja statt Nein. Mit mir kann man Spaß haben.«
Ausbildung: Studiert Lehramt für berufliche Schulen
Nebenjob: Vertreibt Selbstgenähtes über Facebook
Hobby: Reisen
Jahre bis zur Rente: 42
Welche Rolle Geld spielt: »Das Geld, das ich mit meiner Näherei verdiene, gebe ich für schöne Dinge aus.«
Einstellung zur Altersvorsorge: »Als junger Mensch glaubt man, das ist ja noch so weit weg.«
Was glücklich macht: »Meine Lieblingsmenschen.«
Größter Wunsch: »Sich bis ins Alter frei zu fühlen.«

Allianz Vorsorge Fourmore
Foto: Hendrick Steffens
Jacob, 29 // Selbstständiger

Persönlichkeit: »Ich denke gerne groß. Wenn ich etwas erreichen will, bin ich sehr ehrgeizig.«
Ausbildung: VWL und BWL-Studium
Job: E-Commerce-Manager
Hobby: Schwimmen
Jahre bis zur Rente: 38
Welche Rolle Geld spielt: »Es ist ein Mittel, um sich Träume zu erfüllen. Nicht mehr und nicht weniger.«
Einstellung zur Altersvorsorge: »Die klassischen Modelle sind mir zu langweilig und kompliziert.«
Was glücklich macht: »Im Team Dinge zu entwickeln.«
Größter Wunsch: »Helfen, dass die Welt besser wird.«

Allianz Vorsorge Fourmore
Foto: Antony Sojka
Louisa, 28 // Influencerin

Persönlichkeit: »Das Leben kann schnell vorbei sein. Es gibt Wichtigeres als Sixpacks und schöne Körper.«
Ausbildung: Kauffrau für Bürokommunikation
Job: Bloggt über Gesundheit und Nachhaltigkeit
Hobby: Laufen
Jahre bis zur Rente: 39
Welche Rolle Geld spielt: »Nicht die Hauptrolle. Ich brauche nur so viel, dass ich davon leben kann.«
Einstellung zur Altersvorsorge: »Ich lebe im Hier und Jetzt und denke noch nicht darüber nach.«
Was glücklich macht: »Jeden Tag zu schätzen.«
Größter Wunsch: »Gesund sein und viel lachen.«

Allianz Vorsorge Fourmore
Foto: Daniel Vogl
Alexander, 27 // Ingenieur

Persönlichkeit: »Ich nehme die Dinge nicht zu ernst und gehe mit Spaß durchs Leben.«
Ausbildung: Studium der Fahrzeugtechnik
Job: Projektingenieur, Spezialgebiet Airbags
Hobby: Mountainbike fahren
Jahre bis zur Rente: 40
Welche Rolle Geld spielt: »Viel verdienen ist schön. Aber es ist kein Statussymbol für mich.«
Einstellung zur Altersvorsorge: »Das ist für mich wie ein grauer Klotz, den man vor sich herschiebt.«
Was glücklich macht: »Meine Freundin.«
Größter Wunsch: »Im Ausland leben und arbeiten.«

Allianz Vorsorge Fourmore
Foto: Amelie Niederbuchner
Mandy, 25 // Rechtspflegerin

Persönlichkeit: »Ich bin ein typischer Stier: sehr ­bodenständig, und ich denke immer positiv.«
Ausbildung: Studium Diplomrechtspflegerin
Job: Personalverwaltung im öffentlichen Dienst
Hobby: Andere Kulturen kennenlernen
Jahre bis zur Rente:
42
Welche Rolle Geld spielt: »Es bedeutet Freiheit, aber es ist nicht alles. Wenn ich spare, dann für Urlaub.«
Einstellung zur Altersvorsorge: »Ich glaube, irgendwie geht alles gut. Was die Zukunft bringt, weiß niemand.«
Was glücklich macht: »Die kleinen Dinge des Lebens.«
Größter Wunsch: »Ich möchte mal vier Kinder haben.«

Allianz Vorsorge Fourmore
Foto: Jan Richard Heinicke
Benjamin, 32 // Schreinermeister

Persönlichkeit: »Die Arbeit muss zum Leben passen und nicht umgekehrt.«
Ausbildung: Meister. Studium Raum- und Objektdesign
Job: Angestellter in einer Möbelschreinerei
Hobby: Kreativität und Kunst
Jahre bis zur Rente: 35
Welche Rolle Geld spielt: »Je weniger ich habe, desto glücklicher bin ich.«
Einstellung zur Altersvorsorge: »Klingt zwar blauäugig, aber wer weiß, was der Euro dann noch wert ist?«
Was glücklich macht: »Zufrieden sein mit dem Leben.«
Größter Wunsch: »Immer so flexibel sein wie jetzt.«

Allianz Vorsorge Fourmore. Zurück in die Zukunft: Altersvorsorge ist kompliziert und langweilig? Mit Fourmore kann man junge Leute für ein unbeliebtes Thema begeistern
Foto: Daniel Delang

Bildquellen

  • Rieke Bahlmann: Hendrick Steffens
  • Jacob Klassen: Antony Sojka
  • Louisa Dellert: Daniel Vogl
  • Allianz Vorsorge Fourmore: Amelie Niederbuchner
  • Mandy Korn: Jan Richard Heinicke
  • Benjamin Koenen: Daniel Delang
  • Allianz Vorsorge Fourmore: Daniel Delang