Vogelwild! Angry Birds Rio Schadenakte
Grafik: Florin Preußler

Im Spiel-Hit „Angry Birds Rio“ machen die zornigen Piepmätze einiges kaputt. Wie viel genau, haben unsere Experten in ihrer „Schadenakte“ berechnet

Über 500 Millionen Mal wurde das Computer­spiel „Angry Birds“ bereits heruntergeladen. Beim Nachfolger „Angry Birds Rio“ des finni­schen Spieleentwicklers Rovio Entertainment sind die Downloadzahlen zwar noch nicht so gi­gantisch. Die zornigen Vögel hinterlassen aber auch auf ihrer Reise durch Südamerika eine Spur der Verwüstung. Wer die Piepmätze mit den rie­sigen Schleudern in gewohnter Weise gegen Käfige und Hindernisse katapultiert, hat bereits in den ersten fünf Levels beim „Rocket Rumble“ einen theoretischen Versicherungsschaden von mehreren Zehntausend Euro verursacht: unter anderem gehen in Level eins bis fünf 38 Holzkis­ten, 17 Lampen und Lampions und zwölf Glas­stäbe zu Bruch. Von den 28 Affen, die nach den Einschlägen über Bord gehen, sei an dieser Stelle gar nicht gesprochen.

Auf die Auszahlung der Versicherungssumme müssen die wilden Vögel allerdings vergeblich warten. „Da die Schäden vorsätzlich verursacht wurden, können sie nicht über die Haftpflichtver­sicherung abgedeckt werden”, erklärt Schaden­regulierer Michael Voll. Dabei spielt es auch keine Rolle, dass der Aktion eine Entführung voraus­ ging. „Unsere Rechtsordnung kennt kein Faust­recht, sodass ein Rechtfertigungsgrund für die Schadenverursachung nicht besteht”, so Voll. Die zornigen Vögel würden im Ernstfall also auf ihren Kosten sitzen bleiben – und die summieren sich allein in den ersten fünf Levels auf eine

Schadensumme von 61.272 Euro

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