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Einer von 9,4 Millionen: So viele Hunde leben in deutschen Haushalten

Fast in jedem zweiten Haushalt in Deutschland lebt ein Haustier. Oder mehrere. Eine Tierkrankenversicherung haben die wenigsten Halter. Ein schmerzhaftes und teures Missverhältnis

Deutschland ist ein Land der Haustiere. In fast der Hälfte (45 Prozent) aller Haushalte wird gebellt, miaut oder gezwitschert. Insgesamt leben 34,4 Millionen Hunde, Katzen, Kleinsäuger und Ziervögel in unseren Gärten, Wohnzimmern und Parks. Davon allein 14,8 Millionen Katzen und 9,4 ­Millionen Hunde. Das haben der Industrieverband Heimtierbedarf und der Zentralverband Zoologischer Fachbetriebe Deutschlands herausgefunden. Nicht in Zahlen zu messen ist der emotionale Faktor. Denn die Haustiere gelten als geliebte Familienmitglieder. Umso überraschender ist es, dass nur sehr wenige Tierhalter gegen die Kosten abgesichert sind, die im Laufe der Jahre bei Tierarztbesuchen entstehen.

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Millionen Hunde und Katzen leben in deutschen Haushalten. Nur die wenigsten sind krankenversichert

Und das kann nicht nur teuer, sondern auch seelisch schmerzhaft werden. »Jeden Tag müssen Tiere eingeschläfert werden, weil sich ihre Besitzer die Ope­rationen nicht leisten können«, berichtet Christine Schairer, Allianz Generalvertreterin und die Gründerin von katzundhundgesund.de. Diese Initiative will über die Tierkrankenversicherung (TKV) aufklären und sie den deutschen Haustierbesitzern nahebringen. Denn viele Tierhalter wissen gar nicht, wie extrem teuer es werden kann, wenn sich ihr tierischer Freund verletzt. »Die ­Behandlung eines Kreuzbandrisses bei einem Hund zum Beispiel kann schnell bis zu 2000 Euro kosten«, weiß Christine Schairer. »Bei uns ist das für nur 30 Cent am Tag ver­sichert.« Dabei werden dann 100 Prozent der Kosten innerhalb des Jahreslimits erstattet, wenn die Behandlung in einer der 20 SmartVet-Praxen in Deutschland erfolgt. Denn die Tierarztkette verzichtet im Rahmen einer Koopera­tion mit der Allianz auf die gängigen 20 Prozent elbstbeteiligung. Schon ab 7,84 Euro monatlich ist der Versicherungsschutz für Hund oder Katze im Basis­paket zu haben. Allianz Vertreter können sich ab sofort darauf beziehen. Auch online ist der Vertragsab­schluss denkbar einfach. Es braucht nicht viel mehr als ein paar Klicks sowie persönliche Angaben über Halter und Tier für den Versicherungsantrag. Aber das Grundproblem bleibt: Die meisten wissen nichts davon.

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Euro betragen durchschnittlich die OP-Kosten, sollte sich der Hund beim Toben ein Bein brechen

»Die größte Hürde ist immer noch die Aufklärung über unser Angebot«, meint Christine Schairer. »Viele haben keine Ahnung, dass es eine solche Versicherung gibt und sind deshalb schnell überzeugt, wenn man sie darauf anspricht.« So wundert es auch nicht, dass die meisten TKV-Abschlüsse noch immer über das Kundengespräch erzielt werden. Zusätzliche Optionen wie Tablets in den Wartezimmern der SmartVet-Praxen, auf denen man die Antragsstrecke ausfüllen kann, können hilfreiche Ergänzungen sein. Unersetzbar aber bleiben die persönliche Empfehlung und die richtigen Worte im Verkaufsgespräch. 

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Euro monatlich kostet der Versiche­rungsschutz für das Haustier im Basispaket

Die zu finden fällt Christine Schairer nicht schwer. Als Hundehalterin kennt sie die Sorgen um die geliebten Tiere und kann sich gut in ihre Kunden einfühlen. »Der gegenseitige Erfahrungsaustausch hilft natürlich enorm, um das Gespräch auf eine persönliche Ebene zu heben. Man findet schnell Gemeinsamkeiten und kann dann auch Empfehlungen geben«, sagt sie. Und sie hat ein glaubwürdiges Testimonial dabei: »Mein Hund Cuba ist natürlich mit Vollschutz versichert.«

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