Allianz Flaggen

Höhere Beitragseinnahmen in allen Versicherungssparten / Digitale Produkte überzeugen, Online-Abschlüsse steigen / Neue Autoversicherung startet im Herbst

Die Allianz Deutschland ist in den ersten sechs Monaten des Jahres 2017 erneut in allen Geschäftsbereichen gewachsen. Der Umsatz legte insgesamt um 7,8 Prozent auf 18,2 Milliarden Euro zu.
„Dieses gute Ergebnis zeigt, dass unsere Produkte die Bedürfnisse unserer Kunden ansprechen“, sagt Manfred Knof, Vorstandsvorsitzender der Allianz Deutschland AG. „Wir sind auf dem richtigen Weg, um noch besser zu werden. Unser Ziel ist, in den Lebenswelten der Kunden relevant zu sein. Wir wollen mehr sein als ein Versicherer, der Rechnungen bezahlt.“ Dazu treibt die Allianz den Umbau hin zu einer kundenorientierten Organisation und die Digitalisierung seiner Prozesse weiter voran.
Im ersten Halbjahr wurden 21 neue Produkt- und Service-Ideen getestet und dazu rund 5.000 Kunden befragt. Auf allianz.de können die meisten Produkte vollständig digital abgeschlossen werden. Die Nutzerzahlen der Angebote im Internet steigen stetig, ebenso die Online-Abschlüsse.
Bei der Risikolebensversicherung zum Beispiel legten die Online-Abschlüsse um 44 Prozent zu. Auf jeden Abschluss im Internet kommen zehn weitere Nutzer, die über die Website zu einem Vermittler gelangen und sich bei diesem versichern. „Auch im Zeitalter der Digitalisierung vertrauen unsere Kunden auf die hervorragende persönliche Beratung durch unsere Vertreter“, sagt Knof. „Uns ist es daher wichtig, den Übergang für die Kunden von der Internetseite zu einem unserer Vertreter so einfach wie möglich zu gestalten.“

Sachversicherung: Erfolge mit Firmen- und digitalen Produkten

Die Beitragseinnahmen in der Schaden- und Unfallversicherung nahmen um 1,8 Prozent auf 6,3 Milliarden Euro zu. Wachstumstreiber war hier erneut das Firmengeschäft. Das modulare FirmenKonzept stieß weiterhin auf große Nachfrage bei kleinen und mittelständischen Unternehmen. In dieser Zielgruppe sieht die Allianz Deutschland zusätzliches Wachstumspotenzial für die 2016 eingeführte Cyberversicherung. Zum Wachstum trug abermals die AllSecur bei, mittlerweile drittgrößter Direktanbieter im deutschen Kfz-Versicherungsmarkt.
Der Verkaufserfolg des Telematik-Tarifs BonusDrive übertraf mit 31.500 versicherten Fahrzeugen seit Start im Mai 2016 die Erwartungen. Eine Ausweitung auf weitere Altersgruppen wird derzeit geprüft. Weiterhin wird die Allianz im Herbst ihre neue Autoversicherung in Deutschland einführen.
Trotz der Unwetter „Paul“ und „Rasmund“ lag die Elementarschadenbilanz in den ersten sechs Monaten des Jahres 2017 unter dem langjährigen Durchschnitt. Ihren betroffenen Kunden zahlt die Allianz für Elementarschäden voraussichtlich insgesamt 219 Millionen Euro aus. Die Schaden-/Kostenquote sank auf 94,2 (94,3) Prozent.

Drei von vier Lebensversicherungs-Kunden wählen garantierten Beitragserhalt

In der Lebensversicherung stiegen die Beitragseinnahmen um 13,2 Prozent auf 10,1 Milliarden Euro an. Ebenso legten die Neubeiträge mit einem Plus von 24,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr deutlich zu. In all ihren Altersvorsorge-Produkten bietet die Allianz den Beitragserhalt als bewährtes Sicherheitselement an und orientiert sich damit an den Wünschen ihrer Kunden. Denn selbst bei kapitalmarktnahen Lebens- oder Rentenversicherungen setzen drei von vier Kunden auf 100-prozentigen Beitragserhalt, wie eine Auswertung von 50.000 Verträgen zeigt. „Die Kunden möchten Sicherheit für ihr eingezahltes Geld, sich aber gleichzeitig Chancen am Kapitalmarkt offenhalten“, sagt Knof.
Für mehr Planungssicherheit in der Altersvorsorge können Kunden jetzt unter Angabe weniger Daten einen Überblick über die eigene Vorsorgesituation gewinnen: Der sogenannte Rentenscore zeigt, welcher Teil der angestrebten Rentenhöhe bereits durch die bestehende Vorsorge abgedeckt ist. Besitzern eines Amazon Echo hilft Alexa bei der Ermittlung des Rentenscore.

Krankenversicherung punktet mit neuen Zahntarifen

Die Beitragseinnahmen der Krankenversicherung erhöhten sich um 1,8 Prozent auf 1,7 Milliarden Euro. Dabei legte sowohl der Umsatz mit Krankenvollversicherungen als auch mit Zusatzversicherungen zu. Letzterer unter anderem auch aufgrund der erfolgreichen Kooperation mit der AOK Baden-Württemberg. Sehr gut bei den Kunden kamen dabei die neuen Zahntarife DentalPlus und DentalBest an und sorgten dafür, dass sich der Verkauf von Zahntarifen im ersten Halbjahr 2017 im Vergleich zum Vorjahr um 57 Prozent steigerte. Ende Juni 2017 waren insgesamt 2,6 Millionen Personen bei der Allianz krankenversichert, 35.000 mehr als vor einem Jahr.

Kapitalanlagen: verbessertes Risikoprofil durch ESG-Scoring

Seit Ende 2016 bewerten Allianz Leben und die Allianz Private Krankenversicherung neben der Langfristigkeit und Stabilität auch die Nachhaltigkeit aller Kapitalanlagen. Mit dem sogenannten ESG-Scoring werden Aspekte des Umweltschutzes (E), des Sozialen (S) sowie der guten Unternehmensführung (G) abgedeckt und damit das Risikoprofil des investierten Kapitals verbessert. Die verwalteten Kapitalanlagen stiegen zum 30. Juni 2017 um 1,9 Prozent auf 289,6 Milliarden Euro.
Das Kapitalanlagenergebnis sank um 0,5 Prozent auf 6,6 Milliarden Euro. Hier überwogen Verluste aus Zinsabsicherungen gegenüber geringeren Abschreibungen auf Kapitalanlagen.

Operatives Ergebnis legt zu

Das operative Ergebnis lag mit 1,2 Milliarden Euro um 3,6 Prozent über dem des Vorjahreszeitraums. Das Ergebnis wuchs um 4,8 Prozent auf 910 Millionen Euro.

Allianz-Eckdaten
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Ausblick 2017

Vorausgesetzt, dass sowohl die Entwicklung an den Kapitalmärkten als auch Naturkatastrophen und Großschäden das Ergebnis nur moderat beeinflussen, geht die Allianz Deutschland für das Gesamtjahr von einer stabilen Geschäftsentwicklung aus.

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Christian-Ernst TeichmannChristian-Ernst Teichmann
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