Allianz Flaggen

DER SPIEGEL hat in seiner Ausgabe vom 26.11.2016 kritisch über Nachhaltigkeitsfonds berichtet. Das Unternehmen nimmt dazu Stellung.

Das Nachrichtenmagazin DER SPIEGEL hat in seiner Ausgabe vom 26.11.2016 kritisch über Nachhaltigkeitsfonds berichtet, die für Riester-Produkte angeboten werden. In dem Beitrag werden auch Fonds von Allianz Global Investors (Allianz GI) beispielhaft erwähnt, die von Kunden bei der Allianz RiesterRente InvestFlex gewählt werden können.
Die Kritikpunkte beruhen auf Ergebnissen einer Untersuchung der Nichtregierungsorganisation (NGO) Facing Finance.
Dazu nehmen wir wie folgt Stellung:

1. Zum Nachhaltigkeitsfonds Allianz Euroland Equity SRI

DER SPIEGEL kritisiert, dass der Fonds in den Waffenhersteller Thales investiert und deshalb nicht als nachhaltig angesehen werden könne.
Thales ist ein französisches Unternehmen, das von der Nachhaltigkeits-Ratingagentur Sustainalytics, die auch bei der Erstellung des Berichtes von Facing Finance mitgearbeitet hat, auf Rang 2 von 43 der Unternehmen ihrer Branche eingestuft wurde. Das heißt, Sustainalytics stuft Thales als nachhaltig wirtschaftendes Unternehmen ein.

2. Zum Nachhaltigkeitsfonds Allianz Global Sustainability

DER SPIEGEL bemängelt, dass der Fonds keine harten Ausschlusskriterien für Kinderarbeit oder Kriegsgerät habe.
Zum Hintergrund: Bei Nachhaltigkeitsfonds gibt es zwei verschiedene Ansätze: Manche Fonds arbeiten mit Ausschlusskriterien, so dass bestimmte Werte nicht in den Fonds aufgenommen werden dürfen. Allianz GI schließt bei allen Fonds Hersteller von Streubomben und Landminen aus.
Wie der weitaus größte Teil nachhaltiger Investmentfonds folgen auch die Fonds Allianz Global Sustainability und Allianz Euroland Equity SRI dem sogenannten Best-In-Class-Ansatz. Dabei ist die nachhaltige Ausrichtung der Unternehmen besonders wichtig. Wir wählen nur diejenigen Unternehmen für den Fonds aus, die zu den besten ihrer Klasse gehören. In einem fortlaufenden Austausch mit diesen Unternehmen arbeiten wir darauf hin, dass sie ihre ökologische Selbstverpflichtung, soziale Verantwortung und gute Unternehmensführung weiter verbessern. Damit unterstützt Allianz GI die nachhaltige Entwicklung der Unternehmen und der gesamten Branche und wirkt darauf hin, dass diese z.B. die einschlägigen Kriterien der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) einhalten.
Sowohl beim Fonds Allianz Euroland Equity SRI als auch beim Fonds Allianz Global Sustainability gibt es neben dem Verbot von Investitionen in von den Vereinten Nationen geächtete Waffen keine weiteren Ausschlusskriterien.

3. Nachhaltige Kapitalanlage der Allianz

Die Allianz Gruppe und AllianzGI haben bereits vor Jahren die Prinzipien für verantwortungsvolles Investieren (PRI) der Vereinten Nationen unterzeichnet und berücksichtigen daher auch ethische, soziale und ökologische Belange in der Kapitalanlage.

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