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       (Quelle: iStockphoto/monsitj)

      11. Oktober 2017

      Spannende Möglichkeiten für junge IT-Talente

      Text: Isabell Troppmann
      Foto: iStockphoto/monsitj
      Für das Recruiting-Programm „Portaljunioren“ wirbt die Allianz auf ganz neue Art um junge ITler. Ein Rätsel im Internet führt die IT-Talente zur Bewerbung bei der Allianz. Jetzt ist es wieder so weit: Der Bewerbungszeitraum für die Auswahltage, die Challenge Days, läuft.

      Am Anfang steht ein Rätsel. Das Rätsel der Sphinx. Was sich dahinter verbirgt, bleibt erst einmal im Dunkeln und das soll auch so sein. Die Studenten stoßen an der Uni, im Internet oder über die Arbeitsagentur auf einen QR-Code, der über ein geheimnisvolles Video zu einer Programmieraufgabe führt, die es zu lösen gilt. Wer das Rätsel löst, hat die erste Hürde zur Bewerbung genommen. „Erst als ich die E-Mail bekommen habe, ob ich meinen Lebenslauf einschicken möchte, habe ich registriert, dass es um eine Bewerbung bei der Allianz ging“, sagt der Medieninformatiker Markus Sterner rückblickend. „Ich wäre sonst wohl nicht auf die Idee gekommen, mich bei der Allianz zu bewerben.“ Als einer der Bewerber erlebt er die Challenge Days und damit zwei arbeitsintensive Tage, die dem Alltag in der IT-Arbeit ähneln. Die Bewerber bearbeiten nach der agilen Methode ein Projekt aus der Sachversicherung. Gleichzeitig erledigen sie Aufgaben aus dem Arbeitsalltag, so beantworten sie zum Beispiel schriftlich Fragen oder führen Fachgespräche. Außerdem stehen persönliche Interviews an, in denen jeweils ein Allianzer und ein Mitarbeiter des „SEI“ die Kandidaten wie in einem Bewerbungsgespräch noch besser kennenlernen.

      Die Kandidaten im Gespräch

      Foto: SEI/Allianz

      Die Kandidaten im Gespräch (Quelle: SEI/Allianz)

      Für die Projektarbeit werden die 30 Teilnehmer in vier Teams aufgeteilt. Erst lernen sie die agile Methode kennen, die sie dann auch anwenden müssen. Am Ende eines Durchgangs präsentiert jedes Team seine Lösung. „Natürlich ist der Druck groß, es geht ja auch um einiges. Aber ich hätte nicht gedacht, dass ich während des Bewerbungsverfahrens so viel lerne“, zeigt sich Thomas Pinnel überrascht. Er hat Physik studiert, neben ihm sitzt ein Mathematiker, dahinter ein ausgebildeter Fachinformatiker. Ein bestimmtes Studienfach ist nicht Voraussetzung für die Teilnahme am Programm, solange ein Informatikschwerpunkt besteht. „Neben den fachlichen Skills sind Teamfähigkeit und die Freude an Neuem die entscheidenden Faktoren. An den beiden Tagen achten wir besonders darauf und beobachten jeden Kandidaten genau.“, erklärt Theodor Mayer, der das Programm „Portaljunioren“ und die Challenge Days mit ins Leben gerufen hat.

      Wer bei den Challenge Days überzeugt, erfährt noch am selben Abend, ob er ein Vertragsangebot für das Programm „Portaljunioren“ erhält. Dieses ist auf 18 Monate ausgelegt, in denen die Teilnehmer von Anfang an als vollwertige Mitglieder im Projektteam arbeiten und gleichzeitig Schulungen durchlaufen. 39 Junioren sind in verschiedenen Teams vor allem in der Portalentwicklung bereits im Einsatz. Aktuell können sich alle Interessierten hier bewerben und müssen dafür als erstes das Rätsel der Sphinx lösen. Die nächsten Challenge Days finden im November statt.

      Der Kampf um junge Anwendungsentwickler

      „Wir suchen händeringend nach guten Nachwuchstalenten für die Anwendungsentwicklung, denn die sind heiß begehrt. Wir wollen zeigen, was die Allianz zu bieten hat und setzen deshalb auf dieses besondere Recruitingverfahren. Die Erfahrung der letzten Durchgänge gibt uns Recht“, erklärt Theodor Mayer. Die Organisation des Bewerbungsverfahrens und der beiden Auswahltage übernimmt das „SEI“, das Swiss Engineering Institute. Dessen Mitarbeiter wählen im Vorfeld die Kandidaten aus, die die Voraussetzungen für das Programm erfüllen und entwickeln die Aufgaben, denen sich die Bewerber stellen müssen. „Wir analysieren gemeinsam mit den Allianzern, was die Bewerber können müssen. So legen wir in diesem Jahr besonderen Fokus darauf, dass Grundkenntnisse in JAVA schon vorhanden sind“, erklärt David Kurmann vom „SEI“. „Außerdem wollen wir sehen: Wie verhalten sich die Bewerber im Team? Wie meistern sie neue Herausforderungen?“

      Beobachten die Leistung der Kandidaten gemeinsam: Theodor Mayer (Allianz Deutschland), Stefan Kode (AZTEC) und Reto Gurini (SEI)

      Foto: SEI/Allianz

      Beobachten die Leistung der Kandidaten gemeinsam: Theodor Mayer (Allianz Deutschland), Stefan Kode (AZTEC) und Reto Gurini (SEI) (Quelle: SEI/Allianz)

      Nach der letzten Präsentation verabschieden sich die Bewerber, und für die Organisatoren beginnt der schwierige Teil: Gemeinsam müssen sie sich jetzt entscheiden, wer ein Vertragsangebot erhält. Übrigens: Thomas Pinnel hat es zur Allianz in Stuttgart verschlagen, Markus Sterner nach München.