Smart Pocket – Allianz Autoversicherung in der Hosentasche
(v.l.n.r.) Kai Czeschlik, Frank Sommerfeld und Michael Töpler. Foto: Carolin Voelker

Ab sofort können Allianz Kunden den Kfz-Tarif Smart komplett über das Smartphone nutzen. Wie das funktioniert, welche Vorteile die Kunden haben und was die Allianz damit testen möchte, erklären Sach-Privatkunden-Vorstand Frank Sommerfeld und die beiden Digital-Experience-Verantwortlichen Kai Czeschlik und Michael Töpler

Was ist der neue Allianz Kfz-Tarif Smart Pocket?
Sommerfeld: Das Wichtigste vorab: Smart Pocket ist kein neuer Tarif. Die Produktfeatures sind die gleichen wie beim Smart-Tarif der neuen Allianz Autoversicherung, allerdings inkl. der Bausteine PremiumSchutzbrief und WerkstattBonus. Neu ist, dass Kunden, nachdem sie die Autoversicherung online abgeschlossen haben, für jegliche weitere Interaktion mit der Allianz eine App nutzen können. Wir möchten mit Smart Pocket neue Services für unsere Kunden und Prozesse testen.

Welche Services bietet Smart Pocket unseren Kunden?
Czeschlik: Aus Sicht vieler Kunden sind Versicherungen kompliziert, nicht transparent und häufig reaktiv. Mit Smart Pocket adressieren wir diese Schmerzpunkte. Es soll über jeden Vertriebskanal abschließbar sein, und wir bieten mit einer App viele Services und einfache Interaktionsmöglichkeiten für die Kunden. Sie können damit z. B. jederzeit ihre Adresse ändern. Es gibt auch einen „Unfallassistenten“, der wertvolle Tipps zum Verhalten am Unfallort gibt und unsere Kunden Schritt für Schritt an die Hand nimmt. Schließlich ist ein Schaden der Ausnahmefall und schnelle, unkomplizierte Hilfe für unsere Kunden in der Situation viel wert. Sie können z. B. direkt die Kontaktdaten mit dem Unfallgegner über die App austauschen, Fotos machen und an unsere Schadenbearbeitung schicken.
Töpler: Viele Features kennen unsere Kunden von anderen Branchen. Diese möchten wir auf die Versicherungswelt übertragen. Auch wenn es auf den ersten Blick wie ein reines Onlineprodukt wirkt, starten wir direkt mit einem Multikanalansatz. Smart Pocket kann ab sofort über 50 Vertreter abgeschlossen werden. Schon nach drei bis vier Monaten sollen es mehr als 200 Verkäufer sein. Perspektivisch sollen die anderen Krafttarife Komfort und Premium integriert werden – langfristig können wir uns auch z. B. die anderen Sach-Produkte vorstellen. Unsere Kunden sollen entscheiden, über welchen Kanal sie mit uns in Kontakt treten möchten.

Haben Sie eine komplett neue App gebaut?
Töpler: Nein, wir haben die bereits bestehende Meine Allianz App genutzt und werden diese kontinuierlich erweitern. Warum etwas Neues bauen, wenn es schon eine gute Lösung gibt? Das gilt im Übrigen für viele der existierenden digitalen Features. Wir nutzen, was bereits entwickelt wurde, entwickeln weiter und fügen zusammen.
Czeschlik: So hat der Kunde seine wichtigen Versicherungsinformationen und alles rund um seine Autoversicherung ganz bequem und sehr transparent in einer App und kann sämtliche Interaktionen mit der Allianz von dort aus starten. Und wir haben ja das Ziel vor Augen, alle Services an einem Ort zu bündeln, um sie perspektivisch auch für andere Produkte verfügbar zu machen – also die komplette Versicherung für die Hosentasche.

Glauben Sie, dass viele Allianz Kunden die App nutzen werden?
Sommerfeld: Zum Start ist es sicherlich nicht die Mehrheit. Aber das Smartphone wird im Alltag immer wichtiger, nicht nur für junge Leute. Und damit die App wirklich die Bedürfnisse unserer Endkunden erfüllt, müssen wir Funktionen, Services und Prozesse direkt mit ihnen testen. In den nächsten Monaten werden wir deshalb viel Zeit investieren, um Feedback einzuholen und auch über das Tracking permanent zu lernen. Nur so wird es uns gelingen, dass unsere Kunden die App aktiv herunterladen und ihre Anliegen darüber lösen.

Weitere Informationen zu Smart Pocket finden Sie hier www.allianz.de/auto/kfz-versicherung/smart-pocket

Bildquellen

  • Smart Pocket – Allianz Autoversicherung in der Hosentasche: Carolin Voelker