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      Es ist kaum zu glauben, dass der kleine Simbach am 1. Juni 2016 einen so großen Schaden anrichten konnte. (Quelle: Fotos: Allianz)

      1. Juni 2017

      Simbach hält zusammen

      Text: Saskia Trucks
      Fotos: Allianz
      Am 1. Juni 2016 wurde aus dem kleinen Simbach ein reißender Fluss, der das niederbayerische Städtchen verwüstete. Heute – auf den Tag ein Jahr nach der Flut – strahlen viele Häuser in der Stadt schon wieder in frischem Glanz.

      Ein Autofahrer kurbelt das Fenster runter. Zwei Joggerinnen drehen sich um und nicken freundlich. Ein grauhaariger Herr im Biergarten ruft über den Zaun: „Wann geh’ ma wieder Schafkopf’n, Horst?“
      Gerhard Köck und Horst Huber sind Allianz Versicherungsvertreter in Simbach. In dem kleinen Städtchen kennt und grüßt man sich. Trotzdem ist es seit einem Jahr etwas anders.

      Seit der Flutkatastrophe am 1. Juni 2016, bei der hunderte Häuser zerstört wurden, ist der Zusammenhalt in der Kleinstadt stärker geworden - und die Beliebtheit der beiden Allianzer größer. Einige Simbacher sind Köck um den Hals gefallen, als sie noch zusammen in den Wassermassen standen. „Die Menschen waren einfach nur dankbar, als ich sagen konnte, dass die Allianz ihren Schaden übernimmt“, erzählt er.

      "Die Menschen sind mir um den Hals gefallen"

      Die Wohnhäuser und Agenturen von Horst Huber und Gerhard Köck befinden sich mitten in Simbach, bei der Überschwemmung haben beide großes Glück. Ihre Häuser bleiben am 1. Juni 2016 trocken. Die beiden ziehen ihre Gummistiefel an und gehen los, um bei anderen zu helfen und zu retten, was geht. Horst Huber schaufelt an diesem Tag eimerweise Wasser, Dreck und Schlamm aus dem Elternhaus eines Freundes. Besonders schlimm war für ihn, zu sehen, dass manche Dinge nicht mehr zu retten sind. „Wir haben alte Fotos von den Großeltern und Urgroßeltern aus dem Keller geholt. Die waren vom Wasser und Schlamm so zerstört, dass man sie nur noch wegschmeißen konnte.“

      Familie Mühlbacher selbst war nicht zu Hause, als der kleine Simbach zu einem reißenden Fluss wurde und alles zerstörte, was nicht niet- und nagelfest war. Gabi Mühlbacher erinnert sich daran, wie sie nach Hause fahren wollte und schon von Weitem die Autos ihre Straße entlang schwimmen sah. Sie rettet sich in einen Häuserblock um die Ecke und harrt im oberen Stockwerk eines Wohnhauses aus. Mit ihr zehn weitere Menschen, darunter ein Kleinkind und eine 85-Jährige Frau. Erst Stunden später, um vier Uhr nachts, werden alle von der Wasserwacht aufgelesen und zu ihren Familien gebracht. Mit Booten werden sie durch die Straßen gefahren. Ein unwirkliches Bild.

      Zurück in den Alltag

      Heute steht die zweifache Mutter im renovierten Erdgeschoss ihres Hauses und ist froh darüber, dass sie eine Elementarversicherung abgeschlossen hat. Das Wohnhaus der Familie gehört zu einem der 151 Schadenfälle, die von der Allianz seit dem Unwetter reguliert wurden. Anfang Mai konnten sie wieder zurück in ihr zu Hause.

      Grund zur Freude: Genau ein Jahr nach der Flutkatastrophe eröffnet die Simbacher Metzgerei wieder.

      Grund zur Freude: Genau ein Jahr nach der Flutkatastrophe eröffnet die Simbacher Metzgerei wieder.

      Auch die Familie, die in Simbach eine Metzgerei betreibt, kann bald wieder zum Alltag zurückkehren. Für den Verdienstausfall der letzten zwölf Monate und die Renovierung ist die Allianz aufgekommen. „Für mich ist es schön zu sehen, wie glücklich meine Kunden heute wieder sind und dass wir ihnen helfen konnten“, sagt Gerhard Köck, bei dem der Familienbetrieb versichert ist.

      Am 1. Juni 2017 – auf den Tag ein Jahr nach der Katastrophe - feiert die Metzgerei ihre Wiedereröffnung. Wenige Tage zuvor riecht es in dem Laden schon nach frischer Wurst, der Metzger läuft mit seiner weißen Schürze durch die Räume und trifft letzte Vorbereitungen. Im Inneren des Hauses lassen nur zwei Handwerker, die sich mit Leberkässemmeln stärken, und ein Schild „Achtung Trockengeräte laufen“ darauf schließen, dass dieses Haus vor einem Jahr überschwemmt war.

      Geht man durch den Stadtkern von Simbach, ist noch an vielen Häusern erkennbar, wie hoch das Wasser vor einem Jahr stand. An vielen Fenstern klebt noch festgetrockneter Schlamm. Die meisten Häuser sind erst ab der oberen Hälfte verputzt, darunter sieht das Mauerwerk noch aus wie nach der Überschwemmung. An einigen Türen ist zu lesen „Gesperrt! Lebensgefahr. Landratsamt Rottal-Inn“. Die leerstehenden Häuser sind nicht mehr zu retten, sie müssen abgerissen werden. „Viele hier waren gar nicht versichert und warten jetzt auf Unterstützung vom Staat“, sagt Horst Huber. „Seit der Flut wohnen die meisten bei Freunden und Verwandten im Gästezimmer und einige haben ihre Firmen schließen müssen. Ohne Verdienstausfall bezahlt zu bekommen.“

      Die Simbacher sind den beiden Allianz Vertretern Gerhard Köck (links) und Horst Huber dankbar.

      Die Menschen in Simbach sind den beiden Allianz Vertretern Gerhard Köck (links) und Horst Huber dankbar.

      Nicht wenige Simbacher waren mittlerweile bei Horst Huber oder Gerhard Köck, um eine Versicherung abzuschließen. „Es kamen auch viele, denen selbst nichts passiert ist. Die haben aber bei Nachbarn und Freunden erlebt, wie schlimm die Flut war und wie schnell die Allianz geholfen hat“, sagt Gerhard Köck. Was die beiden Simbacher Vertreter neben dem Kundenzuwachs besonders freut, ist, dass sich die Denkweise ihrer Kunden verändert hat. Vielen sei durch die Katastrophe bewusst geworden, wie wichtig eine Zusatzdeckung für Elementarereignisse ist, erzählt Gerhard Köck. Sie suchen jetzt öfter das Gespräch mit ihrem Vertreter. Das Ziel der Vertreter: Die beiden werden nicht locker lassen, bis all ihre Kunden eine Elementarversicherung haben.

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      Sabine Schaffrath ist Ansprechpartner für Schadenkommunikation der Allianz Deutschland AG. (Quelle: Allianz Deutschland AG)

      Kontakt

      Sabine Schaffrath
      Allianz Deutschland AG
      Tel: 089.3800-18178

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