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       (Quelle: istockPhoto/peterhowell)

      26. April 2018

      Safer surfen

      Text: Allianz Deutschland AG
      Foto: istockPhoto/peterhowell
      Mit der Allianz können sich auch Privatleute gegen Internetkriminalität, Viren, Hackerangriffe und Drohnenunfälle wappnen. Was leisten Hausrat-, Rechtsschutz- und Privat-Haftpflichtpolicen, um Cyberrisiken einzudämmen?

      Einkaufstour mit ergaunerten Kundendaten

      Der 68-jährige Rentner Peter S. erhält eine E-Mail, die wie die eines großen Online-Händlers aussieht, bei dem er häufig bestellt. Darin heißt es, über sein Kundenkonto sei ein seltener Whisky für 268,90 Euro geordert worden, Lieferadresse in Berlin. Peter S. wohnt in Köln, mag keinen Whisky – und hat die Ware nie bestellt. Am Ende der E-Mail steht, der Händler wolle sichergehen, ob diese Bestellung wirklich von Herrn S. stamme. Falls nein, möge er den entsprechenden Link anklicken und seine Kundendaten noch einmal eingeben. Herr S. ist dankbar, dass der vermeintliche Online-Händler angeblich so gut aufgepasst und die falsche Bestellung erkannt hat. Er klickt auf den Link, um seine Kundendaten inklusive Kreditkartennummer neu einzugeben. Eine Woche später erhält S. eine Serie weiterer E-Mails: Diesmal sind es Bestellbestätigungen über acht Gutscheine je 100 Euro. Die 800 Euro sind bereits von seiner Kreditkarte abgebucht worden.

      Versicherungsschutz: Herr S. ist auf eine Phishing-E-Mail hereingefallen. Der Link in der gefälschten ersten E-Mail führte nicht zu dem bekannten Online-Händler, sondern auf die täuschend ähnliche Seite eines Kriminellen: Mit den eingegebenen Kreditkartendaten ging der Betrüger dann auf Gutschein-Einkaufstour. In diesem Fall würde 
      die Allianz zunächst klären, ob die Versicherung des Kreditkarteninstituts oder die des Online-Händlers die 800 Euro zurückerstatten müsste. Hätte Herr S. seine Kontodaten
      für die Zahlung per Bankeinzug eingegeben oder würden diese durch einen Betrüger ausgespäht, dann wäre er mit dem Baustein InternetSchutz der Allianz Hausratversicherung gegen Vermögensschäden versichert. Denn der Baustein schützt auch vor den Risiken des Online-Bankings und -Shoppings durch Phishing, Pharming oder betrügerische Händler (Fake Shops).

      "Hilfe, mein Smartphone ist ins Klo gefallen!"

      Die 16-jährige Katja S. kommuniziert ausschließlich per Mobiltelefon mit ihren Freundinnen. Auch ihr Tennisverein und die Theatergruppe tauschen Informationen nur noch per WhatsApp-Gruppe aus. Ihr Smartphone hat für Katja fast die Bedeutung eines Körperteils: Ist der Akku leer, gerät sie in panikartige Zustände. Nomophobie nennen Fachleute die Angst, ohne Mobiltelefon zu sein. Die hohe emotionale Bedeutung des Geräts liegt vor allem im Wert der darauf befindlichen Daten begründet: Ob Videos vom Justin-Bieber-Konzert, Kalendereinträge, Fotos von Aufgabenblättern oder Chatverläufe – für Katja ist das Smartphone Tagebuch, Poesiealbum und Schularbeitsmappe in einem. Dann fällt es eines Tages einer Freundin von ihr in der Schulpause in die Toilette. Das Smartphone selbst ist nach einem solchen Unfall kaum noch zu retten. Doch was für Katja viel schwerer wiegt: Ihre Daten und die damit gespeicherten persönlichen Erinnerungen könnten für immer verloren sein.

      Versicherungsschutz: Zum Glück haben die Eltern von Katjas Freundin eine Haftpflichtversicherung der Allianz. Dadurch ist auch die minderjährige Tochter, die im gleichen Haushalt lebt, mitversichert. Die Kosten für ein neues Smartphone und auch eine professionelle Datenrettung trägt die Allianz.

      Die Haftpfllichtversicherung der Allianz übernimmt nicht nur die Kosten für ein neues Smartphone, sondern auch für die professionelle Datenrettung. 

      Foto: istockPhoto/Martin Ivanov

       (Quelle: istockPhoto/Martin Ivanov)


      Klage statt neuem Job

      Der 43-jährige Einzelhandelskaufmann Hans G. möchte sich beruflich verändern und sucht in seiner Freizeit gezielt nach Stellenanzeigen im Internet. Als er ein interessantes Inserat findet, mailt er seine Bewerbungsunterlagen an die angegebene E-Mail-Adresse. Einige Wochen später bekommt er allerdings nicht die erhoffte Einladung zum Vorstellungsgespräch, sondern das Schreiben eines Anwalts: Herrn G. wird zur Last gelegt, er habe mit seinen Bewerbungsunterlagen auch einen Virus an das betreffende Unternehmen geschickt. In der Folge sei die Firma zwei Tage lang lahmgelegt gewesen und man habe sämtliche Systeme neu installieren müssen. Die Schadenersatzforderung an den geschockten Herrn G. beläuft sich auf mehrere Tausend Euro.

      Versicherungsschutz: Die Privat-Haftpflicht der Allianz schützt auch nach Schäden, die ein Versicherter beim privaten Surfen im Internet oder beim elektronischen Datenaustausch verursacht. In diesem Fall prüft die Allianz für Hans G., ob die Schadenersatzansprüche gegen ihn berechtigt sind und wehrt unberechtigte Ansprüche ab. 

      Diplom in Gefahr

      Friederike S. ist angehende Chemikerin. Die Versuchsergebnisse für ihre Abschlussarbeit sind auf dem Uni-Server gespeichert, doch aufbereitet hat sie die Daten auf ihrem Privatrechner. Sie hatte dafür extra ein teures Statistikprogramm gekauft und installiert. Nach vier Monaten intensiver Arbeit sind die Tabellen, Diagramme und Texte fast fertig. Kurz vor dem Abgabetermin aber stürzt ihr Computer ab. Nach einem Neustart lässt sich zunächst die Statistiksoftware nicht mehr öffnen. Wenig später wirkt der Bildschirm wie eingefroren und der Rechner reagiert auf nichts mehr. Auch mehrmalige Neustart-Versuche führen nicht weiter. Ihre letzte Sicherheitskopie auf einem externen Laufwerk ist zwei Monate alt. Die Prüfung durch einen IT-Reparaturservice ergibt, dass Friederikes Betriebssystem von einem Virus befallen ist. Wie die Schadsoftware auf ihren Rechner kam, lässt sich nicht mehr nachvollziehen. Der Experte rät ihr, die Geräte professionell löschen zu lassen und alles neu aufzuspielen, da ein Datenrettungsversuch sehr teuer sei. Ihre halb fertige Diplomarbeit ginge dadurch allerdings verloren.

      Versicherungsschutz: Mit ihrem Einzug in die erste eigene Wohnung vor einem Jahr schloss Friederike die Allianz Police MeinHaushalt ab (Details dazu auf Seite 17 dieser Ausgabe). Das Kombiprodukt aus unter anderem Hausrat- und Haftpflichtversicherung beinhaltet auch den Baustein InternetSchutz: Die Kosten für die professionelle Datenrettung, die nach einem Virusbefall wie diesem bis zu 1000 Euro betragen können, übernimmt deshalb die Allianz.

      Im Versicherungsbaustein InternetSchutz der Allianz Police MeinHaushalt ist auch die professionelle Datenrettung miteingeschlossen. 

      Foto: istockPhoto/stock_colors

      Im Versicherungsbaustein InternetSchutz der Allianz Police MeinHaushalt ist auch die professionelle Datenrettung miteingeschlossen.  (Quelle: istockPhoto/stock_colors)


      Drohne auf Kollisionskurs

      Die 35-jährige Hobbyfotografin Nadine F. hat sich eine vier Kilogramm schwere Kameradrohne gekauft. Wie es den Vorschriften entspricht, erbrachte sie einen Flugkundenachweis bei einer vom Luftfahrt-Bundesamt anerkannten Stelle. Das ist seit Oktober 2017 Pflicht, um Geräte ab zwei Kilo steuern zu dürfen. Ihren neuen digitalen Helfer fliegt F. gekonnt: Sie hat ihn stets im Blick, lässt ihn nie höher als 100 Meter fliegen und hält Sicherheitsabstände ein. In einem Park macht sie Aufnahmen aus der Vogelperspektive – bis die Drohne plötzlich in den Notlandemodus schaltet und zu Boden sinkt. Fast zeitgleich rollt ein Mountainbiker heran, der dem Gerät noch knapp ausweichen kann, dabei aber stürzt und sich den Unterarm bricht.

      Versicherungsschutz: Weil Unfälle nie ganz auszuschließen sind, besteht für alle Drohnen Versicherungspflicht. Frau F. entschied sich für die Allianz Privat-Haftpflichtversicherung SicherheitBest, weil hierbei Drohnen bis fünf Kilogramm Gewicht mitversichert sind. Für schwerere Modelle und die gewerbliche Nutzung wäre eine spezielle Flugmodell-Halterhaftpflichtversicherung der AGCS (Allianz Global Corporate & Specialty) notwendig. Bei dem Unfall mit dem Mountainbiker entstand erheblicher Schaden, den die Allianz für Frau F. reguliert. Schmerzensgeld, Behandlungskosten und die Reparatur des Fahrrads werden von der Haftpflichtversicherung übernommen. 

      Für Drohnen besteht in Deutschland Versicherungspflicht. 

      Foto: istockPhoto/GoodLifeStudio

      Für Drohnen besteht in Deutschland Versicherungspflicht.  (Quelle: istockPhoto/GoodLifeStudio)


      Des Sohnes angebliche Raubkopien

      Der 15 Jahre alte Linus S. nutzt den Familienrechner nicht nur für Computerspiele und Schularbeiten, sondern hört darüber auch Musik und sieht sich YouTube-Videos an. Als die Familie dann eines Tages Post von einem Anwalt bekommt, herrscht Ratlosigkeit: Die Kanzlei gibt an, eine große Plattenfirma zu vertreten, mahnt den Vater von Linus ab und verlangt 1400 Euro Strafgebühr. Begründung: Über den Computer seien illegal urheberrechtlich geschützte Musikstücke heruntergeladen worden.

      Versicherungsschutz: Die Eltern haben zum Glück ebenfalls den Baustein InternetSchutz zur Hausratversicherung gewählt. Die Allianz übernimmt die Kosten für eine anwaltliche Erstberatung bei Urheberrechtsverletzungen. Da sich herausstellt, dass Linus tatsächlich illegal Musik herunter­geladen hat, übernimmt die Rechtsschutzversicherung die
      Kosten für den Anwalt der Familie.