Pflegeversicherung – Die Fragen nach dem Sturz. WDS Care Pflegeversicherung Allianz. Nicht immer sind Momente mit pflegebedürftigen Angehörigen so friedlich. Aber Versicher­te der Allianz können sich helfen lassen
Atempause: Nicht immer sind Momente mit pflegebedürftigen Angehörigen so friedlich. Aber Versicher­te der Allianz können sich helfen lassen. Foto: iStock/Silvia Jansen

Die meisten Pflegebedürftigen werden zu Hause betreut. Dabei überfordert die Situation viele Angehörige. Gut, wenn man dann weiß, wo man anrufen kann

Es kann schleichend passieren. Man merkt, dass der Angehörige sich verändert, dass er schwächer wird oder auch etwas wunderlich. Oder es passiert ganz plötzlich – ein Sturz, ein Schlaganfall. Und dann sollen die Mutter oder der Opa nach dem Aufenthalt im Krankenhaus wieder nach Hause kommen, trotz immer noch großer körperlicher Einschränkungen. Die entscheidende Frage ist immer: Was nun? Die Folge dieser meist unbeantworteten Frage ist immer ähnlich: Überforderung bis hin zur Verzweiflung und zum Burn-out. Dabei werden rund 70 Prozent der Bedürftigen zu Hause gepflegt.

»Wie sollen wir die Pflege organisieren? Was kostet das denn alles? Müssen wir die Wohnung jetzt umbauen?« Das sind die Fragen, mit denen Marcello Ciarrettino immer wieder konfrontiert wird. Er ist der gesundheitswissenschaftliche Leiter bei WDS Care, einem Unternehmen, das Pflegeberatungen und -schulungen für Angehörige anbietet. Ein Rundum-Service an Assistance-Dienstleistungen, den auch alle Kunden in Anspruch nehmen können, die das Allianz PflegetagegeldBest abgeschlossen haben.

Die Mitarbeiter der WDS Care kommen zu den Versicherten nach Hause, beraten und schulen vor Ort. »Das Beratungsgespräch ist sehr wichtig für die Angehörigen«, weiß Ciarrettino. Schließlich wird über das Altern, die Pflegebedürftigkeit, die Demenz, gerade wenn es Angehörige betrifft, nicht allzu gern nachgedacht. Und was oft vergessen wird: Auch wer pflegt, muss auf sich achten. »Viele wissen gar nicht, dass sie bereits pflegende Angehörige sind«, sagt Ciarrettino. »Die sagen sich dann: ›Ich bin ja nur zweimal die Woche bei meinem Vater, um nachzusehen, ob genug im Kühlschrank ist und ob das alles klappt mit der Wäsche.‹« Aber schon hier beginnt das, was er die »Karriere der pflegenden Angehörigen« nennt. »Unsere Berater informieren, helfen und unterstützen bereits in dieser Phase«, versichert Ciarrettino. Selbst wenn eine intensive Pflege noch gar nicht aktuell sei. Oder wenn es nur darum gehe, einen Platz für eine Kurzzeitpflege zu bekommen. Die WDS-Berater wissen, wo sie dieses knappe Gut finden können.

Insgesamt 70 Prozent der Pflegebe­dürftigen werden von Angehörigen zu Hause betreut
Insgesamt 70 Prozent der Pflegebe­dürftigen werden von Angehörigen zu Hause betreut

Und wenn es dann dringlicher wird und der Angehörige mehr Unterstützung braucht, dann sind bereits Grundlagen da, und der Pflegende weiß, was zu tun ist. Denn auch da hilft WDS Care den Angehörigen. Wie wird der Pflegeantrag ausgefüllt? Wie bereite ich mich auf den Besuch des Medizinischen Diensts der Krankenkassen (MDK) vor, bei dem der Pflegegrad bestimmt wird? Welche Leistungen bietet die Pflegeversicherung? Darüber hinaus praktische Tipps für die häusliche Pflege. Also: »Wie gehe ich mit einem Badewannenlift um, worauf muss ich achten, und wie schone ich meinen Rücken beim Heben«, erläutert Ciarrettino. Auch einen geeigneten Pflegedienst vermitteln die Berater von WDS Care. »Es gibt bei diesen Diensten zum Beispiel eine palliative, eine intensive oder eine geriatrisch-psychiatrische Ausrichtung«, weiß Marcello Ciarrettino. Und manchmal reiche eben auch ein Betreuungsdienst, weil es nur darum gehe, ein Mittagessen zu kochen.

Die Mitarbeiter von WDS Care kommen aus der Praxis, sind allesamt examinierte Pflegefachkräfte. »Sie müssen mindestens drei Jahre in der ambulanten Pflege gearbeitet haben, denn unser Vorteil ist die enge Verbindung zur Praxis und das Wissen um die Angebote der einzelnen Dienstleister«, sagt Ciarrettino.

Jeder Angehörige kann in eine »Pflegekarriere« hineingeraten. Denn über 60 Prozent der 90-Jährigen sind pflegebedürftig. Unterscheidet man nach Geschlecht, werden rund 50 Prozent der Männer und 75 Prozent der Frauen im Laufe ihres Lebens pflegebedürftig. Aktuell gibt es in Deutschland rund 2,9 Millionen Pflegebedürftige, von denen nur etwa 30 Prozent in Heimen versorgt werden. Insgesamt 4,7 Millionen Angehörige kümmern sich um Pflegebedürftige.

Marcello Ciarrettino beobachtet dabei verschiedene Stadien: »Am Anfang sind viele erschrocken, dass sich die eigenen Eltern stark verändern, gerade wenn Demenz im Spiel ist«, sagt der Pflegeexperte. »Das müssen die Angehörigen zunächst einmal verarbeiten. Aber sie sind voller Optimismus und Motivation. Sie wollen ihre Angehörigen so lange wie möglich zu Hause versorgen. Mit einer Pflegeschulung und einer umfassenden Beratung können wir ihnen die notwendige Sicherheit geben.« Was viele Pflegende aber bei all der Sorge um ihre Angehörigen oft vergessen, ist, auch auf ihre eigene Gesundheit zu achten. Das ist jedoch wichtig, denn Pflege kann sehr anstrengend sein.

Auch hier unterstützen die Experten von WDS Care die Angehörigen psychologisch und praktisch. Die Pflegeberater sind über ganz Deutschland verteilt und starten von ihrem Homeoffice aus zu den Versicherten. Rund 80 Hausbesuche macht WDS Care täglich. Telefonische Beratung über eine Servicenummer ist kostenlos. So oft wie nötig können Versicherte mit Allianz PflegetagegeldBest und nahe Angehörige dort anrufen. Aber in jedem Fall sollten sie das rechtzeitig tun.

In jedem Fall versorgt

Immer da: Mit der Allianz Zusatzversicherung PflegetagegeldBest stehen die Assistance-Leistungen von WDS Care den Versicherten und nahen Angehörigen zur Verfügung. Neben der Vermittlung eines Pflegeheimplatzes innerhalb von 24 Stunden organisiert die Allianz Hilfe beim Einkauf, im Haushalt und psychologische Unterstützung.

Für alle Fälle: PflegetagegeldBest-Kunden erhalten im Pflegefall ein Pflegetagegeld. Die Höhe hängt dabei ab vom gewählten Tagessatz, dem jeweiligen Pflegegrad und davon, ob man ambulant oder sta­tionär gepflegt wird. Das ausgezahlte Tagegeld ist frei verfügbar und nicht zweckgebunden.

Individuell: Der Tarif kann mit verschiedenen Bausteinen erweitert werden: Mit dem Zusatz »Pflege Einmalauszahlung« bekommt man im Pflegefall ab Pflegegrad 2 eine Einmalauszahlung (bis zu 15  000 Euro). Beim Abschluss der »Vorsorgekomponente V« werden die Beiträge für Kunden ab dem 65. Lebensjahr garantiert um 80 Prozent reduziert. Infos: gesundheitswelt.allianz.de/themen/pflege/pflege-assistance

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