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       (Quelle: Allianz Deutschland AG)

      Video-Projekt 20. Dezember 2016

      Lassen Sie uns über Risiko reden

      Text: Isabel Prößdorf / Markus Walter
      Foto: Allianz Deutschland AG
      „12 Reflections on Risk“: Mit dem Videoprojekt laden der Videokünstler Romeo Grünfelder und die Allianz Deutschland dazu ein, sich mit den eigenen Risiken auseinanderzusetzen und mutig an sie heranzutreten.

      Risiko - wie definiert man das? Ist es ein Risiko, mit viel Geld an der Börse zu spekulieren? Mit einem Porsche Vollgas zu geben? Sich in Themen zu vertiefen, die für einen selbst und andere unangenehm werden könnten? Oder reicht es schon, mal eine neue Sorte Erdbeerkonfitüre und einen anderen als den gewohnten Weg zur Arbeit auszuprobieren? 

      Die Antwort muss lauten: Ja und ja. Und ja. Die Vorstellung, die Bedeutung und der Umgang mit Risiken ist höchst individuell – diesem Umstand ist die Allianz Deutschland als Sponsor eines außergewöhnlichen Video-Projektes auf den Grund gegangen. Über mehrere Jahre, von 2011 bis 2015, portraitierte der Künstler Romeo Grünfelder zusammen mit der Hamburger Kommunikationsagentur Mhoch4 Menschen, die ihren ganz besonderen Bezug zum Thema Risiko haben. Entstanden sind so zwölf Kurzfilme - die "12 Reflections on Risk".

      Im "Making Of" zu "12 Reflections on Risk" berichten alle Beteiligten von ihren Erlebnissen


      Patentrezepte im Umgang mit Risiko? Gibt es nicht!

      Eine Kreuzfahrten-Managerin berichtet in einem der Beiträge über die auf ihren Schultern lastende immense Verantwortung für unzählige Reisende. Rennfahrer-Legende Hans Herrmann erzählt, wie man Autos im Grenzbereich steuert – und was es mit seinem Spitznamen „Hans im Glück“ auf sich hat. Der Journalist Dieter Kronzucker gewährt einen Einblick in seine Arbeit, die sich oft um schwierige Themen drehte, bei denen er ganz genau abwägen musste, welche Risiken er selbst eingehen kann – und welchen er andere aussetzen darf.

      Die zwölf Filme lassen schnell erkennen, dass es keine Patentrezepte im Umgang mit Risiken gibt. Vielmehr zeigen sie, wie die unterschiedlichen Personen damit umgehen, wie sie  ihr persönliches Risiko in ein Abenteuer oder gar in eine Berufung verwandelt haben. Es geht um den Koch, der nach der Lehre in die USA auswandert und zum Personal Trainer des US-Präsidenten Bill Clinton wird. Um eine blinde Biathletin, die ohne das Vertrauen in andere keinen Alltag leben könnte. Oder um die tägliche Ungewissheit im Leben eines Berufsmusikers: Wird er seinen eigenen Ansprüchen an die Kunst dauerhaft gerecht, lässt das Publikum ihn hochleben - oder fallen?

      “Risiko“ bedeutet auch immer „Möglichkeit“

      Warum setzt sich eine Versicherung für ein Projekt wie dieses ein? „Im Grunde besteht das ganze Leben aus dem managen von Risiken. In jedem Fall wägt man ab, welches Risiko man allein tragen kann und wann man Hilfe benötigt“, erklärt Christian Weishuber, der das Videoformat in der Allianz Deutschland betreute. „Versicherungen kommen in letzterem Fall ins Spiel, also wenn man das Risiko nicht allein tragen will oder kann. Sei es, weil man sich finanziell absichern will oder der Eintritt eines Schadens wahrscheinlich und existenzbedrohend ist.“

      Die Filme sollen dabei nicht das Risiko zu verteufeln - im Gegenteil, Risiko bedeutet schließlich immer auch Chance und die Möglichkeit etwas ins Positive zu verändern.

      Eine von "12 Reflections on Risk": Sybille Schönberger ist Deutschlands jüngste Sterneköchin


      Eine Einladung, sich mit dem eigenen Risikoempfinden zu beschäftigen

      Umgesetzt wurden die 12 Kurzfilme von dem bekannten Hamburger Filmemacher, Regisseur und Künstler Romeo Grünfelder: „Als Interviewer habe ich festgestellt, bin ich eine ziemliche Pfeife“, erzählt Grünfelder und hört dennoch nicht auf, seinen Protagonisten Fragen zu stellen, auch wenn es 30 Mal dieselben sind. Ob es seine Gegenüber mit Humor nehmen oder genervt den Dreh abbrechen - sein Risiko.

      „12 Reflections on Risk“ ist ein Anstoß für die Zuschauer. Eine Einladung, sich mit dem eigenen Risiko zu beschäftigen und mutig an es heranzutreten. Die Filme sind die Inspiration dafür und gehen beispielhaft voran. Denn streng genommen gehören nicht nur die Protagonisten der rund fünf Minuten langen Filme zu dem Projekt 12 Reflections on Risk, sondern auch Grünfelder und der Sponsor Allianz Deutschland dazu. Statt eines Dokumentarfilmers sprach man den Künstler Grünfelder an, der anstelle von fest abzuarbeitenden Punkten eher zufällig vorgeht und das Ergebnis erst beim Drehen selbst entstehen lässt. Ein Risiko? Sicherlich, aber eben auch ein spannendes Projekt, dass es sich selbst zur Aufgabe gemacht hat das Risiko einzugehen auf unkonventionelle aber virtuose Art darzustellen, was eben dieses Wort Risiko eigentlich bedeutet.


      Alle Filme aus der "12 Reflections on Risk"-Reihe können Sie sich im Video-Bereich dieser Website ansehen.