Suchen
      • Suchen
       (Quelle: fotolia / flucas)

      Frauenfußball-WM in Kanada 25. Juni 2015

      Aus Liebe zum Frauenfußball

      Text: Detlef Dreßlein
      Foto: fotolia / flucas
      Eindrücke aus Kanada: Das Allianz BlogHaus begleitet das deutsche Frauenfußball-Team auf dem Weg zum Titeltraum - und ist Anlaufstelle für Fans.

      Gäbe es einen Preis für die besten, treuesten Frauenfußball-Fans, diese beiden Herrschaften hätten ihn vermutlich verdient. Das Allianz Blog-Team ist ihnen in Montreal begegnet und hat sie gebeten, ihre Liebe zum Sport in eigenen Worten zu beschreiben:

      Birgit:

      Wir sind für die ganze WM hier, volle vier Wochen, denn wir sind richtige Frauenfußball-Fans. Ich war schon in Ottawa und Winnipeg und jetzt in Montréal – und ich werde weiter dabei sein, bis zum Finale. Warum? Das kann man nicht erklären, man ist halt verrückt. Ich bin auch bei den Männern dabei, bei den großen Turnieren, aber da ich selbst mal gespielt habe, sind mir die Frauen noch lieber. Ich mag, dass beim Frauenfußball nicht so viel Tamtam gemacht wird, etwa beim Freistoß. Es gibt keine Rudelbildung, keine Hasstiraden gegen andere, keine Alkoholleichen vor dem Spiel. Es geht um Fußball und nicht so sehr um das Drumherum.

      "Nicht so viel Tamtam wie bei den Männern"

      Ich habe Christoph in China bei der WM 2007 kennengelernt, seitdem gibt es so einen harten Kern von Fans, der sich immer wieder bei den Turnieren trifft. In Schweden bei der EM 2013 waren wir mit acht Leuten, hier in Kanada sind wir nur vier, auch weil es doch recht teuer ist. Meine Lieblingsspielerin ist Simone Laudehr, weil sie technisch gut, aber dennoch eine Kämpferin ist und nie aufgibt. Ob wir den Titel packen, da bin nicht ganz so sicher. Ich hoffe es. Und ich habe großes Vertrauen in die Mannschaft. Ins Finale kommen wir auf jeden Fall."

      Das Allianz BlogHaus-Team ist den beiden deutschen Fußnallfans Birgit und Christoph in Montreal begegnet.

      Foto: Allianz Deutschland

       (Quelle: Allianz Deutschland)

      Christoph:

      "Ich bin wahrscheinlich noch ein bisschen verrückter als Birgit. Denn ich verfolge die Frauen-Nationalmannschaft seit ihrem ersten Länderspiel. Seit Kurzem bin ich Rentner, da geht das zeitlich ganz gut. Vorher habe ich oft meinen Jahresurlaub investiert. Nicht geopfert, das ist wichtig. Denn man kriegt ja auch genug zurück, meistens Titel.

      "Auf Augenhöhe mit den Fans"

      Aber auch anderes: Beim Frauenfußball kann man sich mit jeder Nationalspielerin auf Augenhöhe unterhalten, ohne dass die Mädels einen einfach stehen lassen. Das ist eine andere Welt. Die Männer finde ich schlicht überbezahlt und oft arrogant. Meine Lieblingsspielerin ist im übrigen Dzsenifer Marozsán, weil sie zurzeit die beste Fußballspielerin überhaupt ist. Und natürlich wird Deutschland Weltmeister, gar kein Zweifel."

      Jetzt informieren

      Die Allianz begleitet das deutsche Frauen-Nationalteam zur WM in Kanada:#titeltraum