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       (Quelle: Grafik: fotolia/macrovector)

      Reise 22. Juli 2015

      Erdbeben, Terror und bissige Elche: Die 12 größten Gefahren im Urlaub

      Text: Sandra von Löbbecke
      Grafik: fotolia/macrovector
      Wir haben uns in den Lieblingsreisezielen der Deutschen umgesehen: Sehen Sie auf unserer Karte, wo besonders oft Unfälle passieren, Naturkatastrophen zuschlagen oder medizinische Risiken lauern.

      Neben den offiziellen Reise- und Sicherheitswarnungen des Auswärtigen Amtes lauern auf Urlauber auch ganz "normale" Risiken. Wir haben bei den Lieblingszielen der Deutschen genau hingeschaut, wo es zum Beispiel am häufigsten mit dem Auto kracht, in welchen Städten die meisten Taschendiebe ihr Unwesen treiben und welche anderen Gefahrenquellen bemerkenswert sind. 

      Grundsätzlich gibt es für Urlauber verschiedene Arten von Gefahren:

      • Krankheiten vor Ort im Reiseland: Gravierende Unterschiede gibt es hier zwischen Mann und Frau. Während Frauen auf Reisen am häufigsten an Magen-Darm-Erkrankungen leiden, sind Männer öfter von Krankheiten betroffen, die von Insekten übertragen werden. Ein Grund dafür könnte das weniger risikobewusste Verhalten von Männern sein, wenn es um Insektenschutz geht
      • Probleme durch Nahrungsmittel oder Hygiene
      • Unverträglichkeit anderer Klimazonen
      • die medizinische Infrastruktur vor Ort der Zugriff auf das dortige Gesundheitssystem
      • die Sicherheit im Straßenverkehr, Unfälle, andere Sicherheitsstandards

      Diese Gefahren sind aber nur dann eine wirkliche Bedrohung, wenn man schlecht vorbereitet ist oder die Risiken nicht kennt. Wer sich im Vorfeld seiner Reise gut informiert und sein Verhalten entsprechend anpasst, reist sicherer und damit auch entspannter.

      Karte mit Überraschungen

      Auf unserer Europakarte entdecken Sie Urlaubsüberraschungen der besonderen Art. Sehen Sie hier nach, was an den beliebtesten Reisezielen der Deutschen alles passieren kann.

      Hier ist Urlaub besonders gefährlich... Zum Vergrößern der Ansicht klicken Sie bitte auf das Lupensymbol

      Grafik: Allianz Deutschland AG

      Hier ist Urlaub besonders gefährlich... (Quelle: Grafik: Allianz Deutschland AG)

      Sorgenfrei in Europa: Autojahresschutz ab 45 Euro/Jahr

      Auf Reisen läuft nicht immer alles nach Plan. Bei Allianz Global Assistance / ELVIA finden Sie immer den für Sie passenden Reiseversicherungs-Schutz. Ab 45 Euro pro Person im Jahr fahren Sie mit dem Autojahresreiseschutz sorgenfrei durch ganz Europa, egal ob mit dem Auto, Motorrad, Bus, Wohnmobil oder der Bahn. Für Globetrotter, die einen weltweiten Schutz einschließlich Reisen mit dem Flugzeug benötigen, bietet ELVIA das Jahrespaket 365-Vollschutz ab 85 Euro pro Person im Jahr. In beiden Versicherungspaketen sind Reiserücktritt-, Reiseabbruch- und Reisegepäckversicherung sowie eine Reise-Assistance und weitere Leistungen enthalten. Der Schutz gilt auf Privatreisen wie Geschäftsreisen gleichermaßen.

      Diese Versicherungen sollten Sie immer im Gepäck haben.

      Grafik: Allianz Deutschland AG

      Reiseversicherungen, die jeder haben sollte. (Quelle: Grafik: Allianz Deutschland AG)

      Gesundheitsrisiko Fernreise

      "Impfen nützt, Impfen schützt." Mit diesem Slogan sollte sich jeder Fernreisende vor Reiseantritt ausgiebig beschäftigen. Reiseexperten raten vor allem, sich gegen Diphtherie, Tetanus und Polio impfen zu lassen. Alle weiteren Impfungen richten sich dann nach dem Ziel und der Art der Reise sowie nach dem individuellen Gesundheitszustand. Vor Reiseantritt empfehlen wir daher, sich in Bezug auf das Reiseland über den entsprechend erforderlichen bzw. jeweils aktuell empfohlenen Impfschutz näher zu informieren. Hierzu stehen Ihnen zum Beispiel die Webseiten des Robert-Koch-Instituts sowie des Bernhard-Nocht-Instituts für Tropenmedizin zur Verfügung.

      Zu den wichtigsten Impfungen bei Fernreisen gehören Impfungen gegen Gelbfieber, Typhus, Tollwut, Cholera, Hepatitis A und B, Kinderlähmung sowie die Malariaprophylaxe. Eine Impfung gegen Gelbfieber ist zum Beispiel besonders bei Reisen in bestimmte Gebiete Afrikas und Südamerikas notwendig und gilt teilweise sogar als Einreisebestimmung. Wer eine Reise nach Afrika, Asien oder in bestimmte Teile Nordamerikas plant, für den sind Impfungen gegen Tollwut und Typhus unverzichtbar. Während Typhus heilbar ist, verläuft Tollwut immer tödlich, sofern die Betroffenen nicht sofort behandelt werden können. In Indien, Pakistan, Nigeria oder Afghanistan ist eine Impfung gegen Kinderlähmung sinnvoll. Ansteckungsherd sind in der Regel verseuchte Nahrungsmittel oder Wasser, so dass Trekkingreisende hier besonders gefährdet sind.

      So impfen Sie richtig

      Cholera ist vor allem in Süd- und Mittelamerika, Afrika und Ostasien verbreitet und endet ohne ärztliche Behandlung tödlich. Allerdings ist diese Impfung nur für Urlauber notwendig, die tatsächlich in abgelegenen Gebieten unterwegs sind. Impfungen gegen Hepatitis A und B sollten Urlauber vor allem bei Reisen nach Asien, Südamerika, in die Karibik und nach Mexiko vornehmen lassen. Rund 75 Prozent der 360 Millionen weltweit verbreiteten Hepatitis-B-Träger leben in Asien. In Malaria-Endemiegebieten ist eine geeignete Malaria-Prophylaxe sowie Mückenschutz wichtig, der auch gegen viele andere Infektionen, wie beispielsweise das Denguefieber helfen kann.

      Der beste Zeitpunkt für den Impfschutz: Im Idealfall empfiehlt es sich, vier bis sechs Wochen vor Abreise mit den Impfungen zu beginnen. Dabei sollte auch an Auffrischungen von früheren Impfungen gedacht werden. In der Regel brauchen die Wirkstoffe nämlich eine gewisse Zeit, um einen wirksamen Schutz aufzubauen. Aber auch bei Last-Minute Reisen lassen sich oft noch empfohlene Impfungen organisieren.

      Rafting im Urlaub macht riesigen Spaß, birgt aber auch Risiken

      Foto: Fotolia/mur162

      Rafting kann gefährlich werden (Quelle: Fotolia/mur162)

      Wie Risikosportarten im Urlaub versichert sind

      Man glaubt es kaum, doch vergleicht man die Unfallzahlen, heißt es: Wer im Urlaub auf den Adrenalinkick via Bungee-Jumping, Rafting & Co. steht, ist dabei immer noch sicherer aufgehoben als beim Fußballspielen zu Hause. Doch sind Extremsportarten im Urlaub überhaupt versichert?

      Ja, der richtige Versicherungsschutz deckt auch diese Extremsportarten ab.
      Entgegen vieler Meinungen sind grundsätzlich auch Unfälle bei Extremsportarten über eine private Unfallversicherung abgesichert. Wer sich also bei einem Tandem-Fallschirmsprung oder beim Downhill-Fahrradfahren verletzt, erhält die im Vertrag vereinbarten Leistungen. Ausgeschlossen sind lediglich Rennen (und dazugehörige Übungsfahrten) mit Motorfahrzeugen, bei denen es auf die Erzielung von Höchstgeschwindigkeiten ankommt oder das Sportfliegen. In dem Moment, in dem eine Fluglizenz nötig ist, ist der Sport nicht mehr über eine Standard-Unfallversicherung abgedeckt. Aber auch diese Sportarten sind mit einer speziellen Unfallversicherung versicherbar. Sprechen Sie dazu mit Ihrem Allianz Vertreter.


      Diesen und andere spannende Texte rund ums Thema Abenteuer und Sicherheit finden Sie auch auf allianz.de.

      Veröffentlicht am 22.07.2015 

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