Cyberangriff – Und plötzlich streikt der Melkroboter. Ene mene muh – und gehackt bist du: Bauern mit Laptop leben gefährlich. Selbst im Kuhstall ist man vor Hackern nicht sicher
Ene mene muh – und gehackt bist du: Bauern mit Laptop leben gefährlich. Selbst im Kuhstall ist man vor Hackern nicht sicher. Foto: iStock/deimage

Auch Landwirte gehören immer häufiger zur Ziel­gruppe von Cyberangriffen, genau wie das Ein­kaufs­zentrum oder der Bäcker von nebenan. So schützt man sich vor gefährlicher Computer­krimi­nali­tät

Smartphones und Tablets sind aus dem Arbeitsalltag der Landwirte nicht mehr wegzudenken. Die Überwachung und Kontrolle von Maschinen, Melk- und Landmaschinen oder auch von Futterrobotern läuft über Apps. Landmaschinen sind mit intelligenten Technologien bestückt und kommunizieren untereinander. Sensoren lösen immer häufiger den grünen Daumen ab. Stickstoffmessgeräte am Traktor erfassen über Lichtwellen die Blattfärbung und geben eine Düngeempfehlung. Der Computer in der Fahrerkabine empfängt, was vorn am Traktor gemessen wird und steuert in Echtzeit den Düngerstreuer.

Auch mit dem Einsatz von Drohnen lassen sich Erträge steigern. Die digitalen Anwendungen helfen beim Pflanzenschutz, bei der Tierhaltung sowie bei der Wettervorhersage. Diese Entwicklungen bergen jedoch auch neue Risiken. Durch die Vernetzung sind Unternehmen für Cyberattacken anfällig wie nie zuvor. Auch die Sicherheit hinsichtlich Datenverlust und Datenschutzverstöße muss gewährleistet sein, speziell im Hinblick auf die seit dem 25. Mai 2018 neu eingeführte EU-Datenschutz-Grundverordnung (EU-DSGVO).

Wie schützt man sich vor den Folgen eines Cyberangriffs?

3500 Milchviehbetriebe in Deutschland nutzen automatische Melksysteme (AMS) mit Melkrobotern und ­autonom gesteuerte Fütterungsautoma­ten. Jeder fünfte Land­wirtschaftsbetrieb hierzulande setzt bereits modernste Informations- und Kommunikationstechnik ein, in Betrieben mit mehr als 100 Hektar ist es sogar jeder dritte Betrieb
Milchviehbetriebe in Deutschland nutzen automatische Melk­systeme (AMS) mit Melkrobotern und ­autonom gesteuerte Fütterungsautoma­ten. Jeder fünfte Land­­wirt­schafts­betrieb hierzulande setzt bereits modernste Informations- und Kommunikationstechnik ein, in Betrieben mit mehr als 100 Hektar ist es sogar jeder dritte Betrieb
Ein alltägliches Schadenszenario: Ein Landwirt checkt seine E-Mails und entdeckt eine neue Nachricht, die vermeintlich von einem Lieferanten stammt. Mit dem Öffnen der Rechnung im Anhang infiziert sich das System mit einem ­Trojaner. Der Rechner stürzt ab. Sämtliche Maschinen, wie beispielsweise der Futterroboter, können nicht mehr gesteuert werden. Der Zugriff auf das Warenwirtschaftssystem für die Planung der Ernte ist lahmgelegt. Der reibungslose Betriebsablauf ist beträchtlich eingeschränkt.

Mit dem »Allianz CyberSchutz« für landwirtschaftliche Betriebe wären alle daraus entstehenden Schäden abgedeckt. Das Produkt ist nach Beantwortung von wenigen Risikofragen sofort abschließbar. Der CyberSchutz umfasst Beratung, Service und finanzielle Absicherung. Die Versicherung erstattet den entgangenen Gewinn. Sie übernimmt die Kosten für die Wiederherstellung von Daten und der Funktionsfähigkeit des Computersystems. Nicht zu vergessen: Ein Cyberangriff kann auch anderen einen Vermögensschaden zufügen, etwa wenn ein Schadprogramm an Geschäftspartner weitergeleitet wird. Sollte dieser Betrieb dadurch nicht weiterlaufen können, kommt die Allianz auch für diese Kosten auf.

Bei Problemen hilft eine Notfallhotline, die für Kunden rund um die Uhr erreichbar ist. Bei Bedarf ermitteln externe Forensiker für Datenkriminalität die Schadenursache und -höhe. Die Experten empfehlen Maßnahmen, um den Schaden zu mindern und die Auswirkungen möglichst gering zu halten.

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