Suchen
    • Presse
    • Meldungen
    • Allianz Naturkatastrophenkalender 2017: Zahl der Schäden verdoppelt sich
      • Suchen
       (Quelle: istock/1_Primus)

      Allianz Naturkatastrophenkalender 2017 23. August 2018

      Allianz Naturkatastrophenkalender 2017: Zahl der Schäden verdoppelt sich

      Text: Allianz Deutschland AG | München, 23.08.2018
      Foto: istock/1_Primus
      Auszahlungen steigen 2017 um 63 Prozent auf 485 Millionen Euro / Verwüstungen durch Herbststürme „Xavier“ und „Herwart“ / Rückläufige, aber teurere Hochwasserschäden

      In Deutschland haben die Kunden der Allianz im vergangenen Jahr mehr als 300.000 Unwetterschäden* gemeldet. Das geht aus dem aktuellen Allianz Naturkatastrophen-Kalender hervor, der den Vergleich der monatlichen Schadenzahlen seit 2015 ermöglicht. „Im Jahresdurchschnitt wurde uns etwa alle zwei Minuten ein Schaden gemeldet", erklärt Jochen Haug, Schadenvorstand der Allianz Versicherungs-AG: „Die Gesamtzahl der gemeldeten Schäden hat sich im Vergleich zum Vorjahr nahezu verdoppelt, wir hatten 2017 gut zu tun.“

      Über 80.000 Schäden im Oktober durch Stürme Xavier und Herwart

      Insgesamt zahlte die Allianz im vergangenen Jahr in ganz Deutschland an ihre Kunden 485 Millionen Euro aus**. Diese Summe ist um 63 Prozent höher als die des Vorjahres, in dem die Allianz rund 152.000 Schäden mit einer Gesamtsumme von 297 Millionen Euro reguliert hatte. Rückläufig entwickelte sich dagegen die durchschnittliche Schadenhöhe. Sie lag mit 1601 Euro um etwa 18 Prozent unter dem Vorjahr (1955 Euro). Besonders viele Schäden wurden der Allianz nach den Herbststürmen „Xavier“ und „Herwart“ im Oktober sowie in den Sommermonaten 2017 gemeldet. Allein im Oktober summierten sich die Schadenzahlungen für rund 83.000 gemeldete Schäden auf rund 124 Millionen Euro. In den Sommermonaten Juni, Juli und August waren zuvor insgesamt mehr als 134.000 Schadenmeldungen eingegangen, die Leistungen an Allianz Kunden beliefen sich im Sommer auf etwa 250 Millionen Euro. Im Vorjahr war der Juni der schadenreichste Monat gewesen.

      Schadenverursacher Nummer eins waren im vergangenen Jahr Sturm und Hagel mit mehr als 242.000 Fällen. Das sind etwa 150.000 Schäden mehr als im Vorjahr. Die zweithäufigste Schadenursachen waren Blitz und Überspannung mit fast 44.000 (Vorjahr: 41.000) Schäden. Deutlich rückläufig entwickelte sich dagegen die Zahl der von Überschwemmung und Starkregen verursachten Schäden. Sie ging von 17.000 im Vorjahr auf etwa 13.000 zurück.

      „Zwar hat sich die Zahl der Hochwasserschäden gegenüber dem Vorjahr reduziert“, sagt Haug, „aber ihr Anteil an der gesamten Schadensumme über den Zeitraum von drei Jahren ist bemerkenswert: Wir hatten in den Jahren 2015 bis 2017 insgesamt mehr als 760.000 Schäden mit einer Gesamtschadensumme von 1,16 Milliarden Euro. Nur knapp fünf Prozent der Schäden entfielen auf Überschwemmungen, aber ihr Anteil an der Gesamtschadensumme beträgt rund 16 Prozent. Hochwasserschäden sind meistens sehr teuer.“

      Allianz Naturkatastrophen-Kalender 2017: Durchschnittliche Schadenhöhe bei Unwetterschäden in Euro im Vergleich 2017 / 2016

      Grafik: Allianz Deutschland AG / Monika Felder

      Allianz Naturkatastrophen-Kalender 2017: Durchschnittliche Schadenhöhe bei Unwetterschäden in Euro im Vergleich 2017 / 2016 (Quelle: Grafik: Allianz Deutschland AG / Monika Felder)

      Ernteausfälle durch Spätfrost

      Die Landwirtschaft traf 2017 der Spätfrost Ende April schwer: Nach dem ungewöhnlich warmen März waren die Pflanzen schon weit in ihrer Entwicklung fortgeschritten, als die Temperaturen bis zu sieben Grad unter null fielen. Vor allem Obstbauern und Winzer erlitten erhebliche Ernteausfälle. Die Münchener & Magdeburger Agrar AG, der Spezialist für Landwirtschaft der Allianz, zahlte an die versicherten Landwirte in Deutschland weit über vier Millionen Euro für Frostschäden aus.

      Mehr Unwetterschäden im 1. Halbjahr 2018

      Angesichts der Unwetterereignisse, vor allem zu Jahresbeginn, lag die Elementarschadenbilanz in den ersten sechs Monaten des Jahres 2018 deutlich über dem langjährigen Durchschnitt. Ihren betroffenen Kunden zahlt die Allianz für Elementarschäden voraussichtlich insgesamt 392 Millionen Euro aus. Das sind 173 Millionen Euro mehr als im Vorjahreszeitraum.

      Allianz Naturkatastrophenkalender 2017
      nach Bundesländern:
      Wann und wie oft es in den Regionen kracht

      Unwetter-Kalender Baden-Württemberg

      Unwetter-Kalender Bayern

      Unwetter-Kalender Berlin/Brandenburg

      Unwetter-Kalender Bremen

      Unwetter-Kalender Hamburg

      Unwetter-Kalender Hessen

      Unwetter-Kalender Mecklenburg-Vorpommern

      Unwetter-Kalender Niedersachsen

      Unwetter-Kalender Nordrhein-Westfalen

      Unwetter-Kalender Rheinland-Pfalz

      Unwetter-Kalender Saarland

      Unwetter-Kalender Sachsen 

      Unwetter-Kalender Sachsen-Anhalt 

      Unwetter-Kalender Schleswig-Holstein 

      Unwetter-Kalender Thüringen 

      *enthalten sind Schäden aus: Kfz-Kasko, Gebäudeversicherung Privat + Firmen, Hausrat, Erweiterte Haushaltversicherung, Glas, Firmen-Sachversicherung (ohne Technische Versicherung, Transportversicherung)
      **Schadensumme Deutschland gesamt ist nicht vergleichbar mit der Rechnungslegung zum 31.12.2016 / 31.12.2017.


      Claudia Herrmann ist Ansprechpartnerin für  Vertrieb, Betriebsorganisation, IT bei der Allianz Deutschland AG. (Quelle: Allianz Deutschland AG)

      Kontakt

      Claudia Herrmann
      Allianz Deutschland AG
      Tel: 089.3800-6858

      E-Mail

      Naturkatastrophen-Kalender 2017 Deutschland

      Wann, wo und wie oft es in Deutschland kracht:

      mehr