Allianz für Erweiterung des Handyverbots
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Die Bundesregierung will das Handyverbot für Autofahrer verschärfen und auf weitere Geräte ausdehnen. Das Bußgeld für Verstöße soll von 60 auf 100 Euro steigen. Die Allianz befürwortet diese Initiative, denn aktuelle Studien des Allianz Zentrum für Technik belegen: Handynutzung während der Fahrt führt häufig zu Unfällen

Wer künftig am Steuer telefoniert oder auf dem Handy tippt, soll mehr als bisher zur Kasse gebeten werden. Das fordert die Bundesregierung. Die Pläne, die derzeit auf dem Verkehrsgerichtstag in Goslar diskutiert werden, sehen außerdem vor, das Handyverbot auf andere Geräte auszuweiten.
Nach der aktuellen Ablenkungsstudie der Allianz trifft diese Forderung genau ins Schwarze: Laut der aktuellen Untersuchung begeht jeder zweite Autofahrer Handyverstöße. Jeder zehnte Unfall mit Getöteten im Straßenverkehr ist auf Ablenkung zurückzuführen.
Dr. Jörg Kubitzki, Unfallforscher im Allianz Zentrum für Technik (AZT): „Die Allianz begrüßt die Initiative der Bundesregierung, das Handyverbot auf weitere mobile Endgeräte auszuweiten. Auch die geplante Erhöhung des Bußgeldes von heute 60 Euro auf 100 Euro wird als wichtiger erster Schritt gegen die wachsende Ablenkungsgefahr bei Autofahrern gesehen.“
Egal ob tippen oder telefonieren ohne Freisprecher. Die Allianz konnte in ihrer aktuellen Studie erstmals detailliert nachweisen, dass Fahrer, die während der Fahrt ihr Handy nutzen, mehr Unfälle bauen. Diese Gefährdung der Straßenverkehrssicherheit rechtfertigt aus Sicht des AZT eine Erneuerung der heutigen rechtlichen Möglichkeiten gegen Handyverstöße.

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