Allianz Deutschland hilft Flüchtlingen
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Betroffenen soll schnell und unkompliziert geholfen werden / Nachbarschaftshilfe in Unterföhring ist angelaufen / Integration in die Arbeitswelt wird vorbereitet

Täglich strömen tausende Flüchtlinge auf der Suche nach Sicherheit und einem besseren Leben nach Deutschland. Die Situation der betroffenen Menschen berührt auch die Allianz Deutschland und ihre Mitarbeiter. Deshalb hat Deutschlands größter Versicherer die Aktion “Allianz – wir helfen!” gestartet. “Die Allianz Deutschland und ihre Mitarbeiter helfen den Betroffenen schnell und unkompliziert – mit Zeit, Engagement und finanziellen Mitteln in enger Abstimmung mit bundesweiten Hilfsorganisationen”, sagt Vorstandsvorsitzender Manfred Knof.
Dabei geht es zum einen um die akute Erstversorgung. Hierfür sammelt die Allianz in enger Abstimmung mit dem Deutschen Roten Kreuz bedarfsgerecht Sachspenden. Auch wenn Helfer zum Beispiel zum Sortieren der Spenden gebraucht werden, koordiniert die Allianz die Mithilfe von Mitarbeitern.

Nachbarschaftshilfe – tatkräftig unterstützen

In unmittelbarer Nähe zum größten Standort der Allianz Deutschland in Unterföhring wird im Herbst 2015 vom Landratsamt München eine Traglufthalle für Flüchtlinge gebaut. Darin werden für ein Jahr bis zu 300 Menschen vorübergehend Zuflucht finden. Die Allianz Deutschland möchte den Bewohnern als guter Nachbar begegnen und steht bereits in intensivem Austausch mit dem Helferkreis Unterföhring. Schnell und unkompliziert hat die Allianz dringend benötigten Lagerraum auf dem Campus zur Verfügung gestellt und für erste Willkommenspakete gespendet. Momentan sammeln die Mitarbeiter Winterkleidung. Weitere Aktionen sind für den Herbst geplant, wenn der Helferkreis den Bedarf an Zeit- und Sachspenden konkret benennen kann.

Manfred Knof
Dr. Manfred Knof, Vorstandsvorsitzender der Allianz Deutschland AG Foto: Christian Kaufmann

Integration in die Arbeitswelt – Voraussetzungen schaffen

Der Allianz Deutschland ist die langfristige und nachhaltige Unterstützung der Flüchtlinge wichtig. Dazu fördert der Versicherer Hilfsorganisationen, die sich mit der Aufarbeitung von traumatischen Erlebnissen beschäftigen und Integrationsprojekte anbieten. Denn zunächst müssen die Menschen in die Lage versetzt werden, die Flucht zu verarbeiten. Erst im Anschluss können sie ins Berufsleben einsteigen. “Wir als Unternehmen werden unseren Beitrag leisten und arbeiten mit Hochdruck an Konzepten, wie wir die Menschen auch in die Arbeitswelt integrieren können”, sagt Manfred Knof.

Kräfte bündeln – Informationsplattform für Mitarbeiter

Die Allianz Deutschland hat im Intranet eine Sonderseite eingerichtet. Dort können sich die 30.000 Mitarbeiter und 8.400 Vertreter deutschlandweit informieren, wie sie in ihrer Stadt persönlich Hilfe leisten können. Benötigte Sachspenden sind ebenso tagesaktuell aufgeführt wie konkrete Möglichkeiten für persönliches Engagement und Geldspenden. “Uns ist es wichtig, dass die Hilfe da ankommt, wo sie tatsächlich gebraucht wird – bei den Menschen”, betont Manfred Knof.
Die Plattform dient gleichzeitig dem gegenseitigen Austausch: Beispielsweise berichten Allianzer über eigene Projekte und Hilfsmaßnahmen. Oder Mitarbeiter, die selbst aus ihrem Heimatland fliehen mussten, erzählen ihre persönliche Geschichte.