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       (Quelle: istockPhoto/RolfSt)

      13. Februar 2018

      Ab in den Süden

      Text: Saskia Trucks
      Foto: istockPhoto/RolfSt
      Was machen die Tiere, die die Allianz im Rahmen von „E-Mail statt Brief“ unterstützt, eigentlich im Winter? Eine kleine Tierkunde über Siebenschläfer und Fischotter 

      Sieben Monate Schlaf

      Mit nur fünf Herzschlägen pro Minute schläft sich der Siebenschläfer durch den Winter

      Foto: istockPhoto/reptiles4all

      Mit nur fünf Herzschlägen pro Minute schläft sich der Siebenschläfer durch den Winter (Quelle: istockPhoto/reptiles4all)

      Woher der Siebenschläfer seinen Namen hat, ist nicht schwer zu erraten. Die kleinen Tiere verschlafen den ganzen Winter – sieben Monate lang verkriechen sie sich in ihren Erdhöhlen, die sie bis zu einem Meter tief in die Erde graben. Die Herzfrequenz verringert sich dabei von 300 auf nur fünf Schläge pro Minute. So können Siebenschläfer auch mit geringem Sauerstoffvorrat unter der Erde auskommen.

      Mit „E-Mail statt Brief“ unterstützt die Allianz Deutschland den Naturschutzbund Leverkusen, der sich für wild lebende Siebenschläfer in der Region einsetzt. Sobald die Tiere im Mai nach ihrer siebenmonatigen Schlafphase aufwachen, kann jeder ihr Treiben per Live-Webcam beobachten. Die Siebenschläfer ziehen dann wieder in ihr gewohntes Zuhause – in Obstbäume auf einer Streuobstwiese. Für die Tiere werden die Bäume beschnitten, gepflegt und neue gepflanzt.

      Das süße Nichtstun

      Für den Schildkrötennachwuchs ist der kalte Winter die erste große Herausforderung

      Foto: istockPhoto/LenaKulakova

      Für den Schildkrötennachwuchs ist der kalte Winter die erste große Herausforderung (Quelle: istockPhoto/LenaKulakova)

      Auch die europäische Sumpfschildkröte genießt es, im Winter nichts zu tun. Im September ziehen sich die Tiere langsam zurück und buddeln sich im Schlamm am Grund ihres Heimatgewässers ein. Dort fallen sie in eine Winterstarre, die es ihnen ermöglicht, den ganzen Winter ohne einen einzigen Atemzug zu überleben. Für die Babyschildkröten, die letztes Jahr im Herbst zur Welt kamen, ist der kalte Winter die erste Herausforderung. Damit auch dieses Jahr wieder Schildkrötennachwuchs schlüpfen kann, werden die Helfer des Projekts am Oberrhein die Eiablageplätze ständig überwachen und pflegen müssen. Mit den ersten Sonnenstrahlen (je nach Wetterlage zwischen Februar und April) kommen die Schildkröten bald aus ihren Verstecken und sind nicht selten am Gewässerufer beim Sonnenbaden zu beobachten.

      Ab in den Süden

      10.000 Kilometer legen die Störche jedes Jahr zurück, um den Winter im warmen Süden zu  verbringen

      Foto: istockPhoto/toos

      10.000 Kilometer legen die Störche jedes Jahr zurück, um den Winter im warmen Süden zu  verbringen (Quelle: istockPhoto/toos)

      Der Weißstorch bevorzugt im Winter den Urlaub im Süden. Mitte bis Ende August machen sich die Vögel auf den Weg Richtung Afrika. Für die Strecke von ungefähr 10.000 Kilometern brauchen sie vier bis sechs Wochen. Um leicht an Nahrung zu kommen und um möglichst wenig Energie zu verbrauchen, meiden die Störche beim Fliegen „ökologische Barrieren“ wie Gebirge oder Wüsten. Auch das Mittelmeer überqueren sie nur an schmalen Stellen, weil über dem offenen Wasser die Thermik nachlässt, die die Vögel beim Fliegen unterstützt. Nach dem warmen Winter in Afrika kehren die Weißstörche zwischen März und April wieder in ihre Heimat zurück. In Rühstädt in Brandenburg werden dann schon neue Nester auf die Tiere warten und im Spreewald die Wiesen vorbereitet sein, auf denen die Vögel ihre Nahrung finden.

      Dickes Fell

      Fischotter wissen, wie man den Winter auch im Schnee in der kalten Heimat genießt

      Foto: istockPhoto/kryzanek

      Fischotter wissen, wie man den Winter auch im Schnee in der kalten Heimat genießt (Quelle: istockPhoto/kryzanek)

      Fischotter wissen, wie man den Winter genießt – auch zu Hause in der Kälte. Um an Nahrung zu kommen, nutzen sie am liebsten den frischen Neuschnee als Rutschbahn von ihrer Höhle Richtung Fluss. Bis zu acht Minuten können die Otter tauchen, um Fische, Muscheln, Krebse und Wasserinsekten zu jagen. Dank ihres dicken Fells machen ihnen auch die kalten Wassertemperaturen im Winter nichts aus. Mit 50.000 Haaren pro Quadratzentimeter haben sie wohl das dichteste Winterfell im Tierreich und trotzen so der Kälte.

      Damit die Fischotter sich in ihrem See wohl fühlen, ist eine gute Wasserqualität wichtig. Mit den Spendengeldern, die durch „E-Mail statt Brief“ an das Fischotterprojekt am Schaalsee gehen, soll im Frühjahr eine spezielle Saatgutmischung um den See gesät werden. Durch üppige Weidewiesen um das Wasser herum verbessert sich auch die Qualität des Sees.

      Über E-Mail statt Brief

      Bei dieser Spendenaktion der Allianz profitiert die Umwelt doppelt: Wer in Meine Allianz auf „E-Mail statt Brief“ umstellt, spart Treibhausgase und kann zusätzlich ein Umweltprojekt seiner Wahl mit fünf Euro fördern.
      Die Allianz Deutschland verschickt jedes Jahr Millionen Briefe an ihre Kunden. Jeder verursacht durchschnittlich 28 Gramm Treibhausgase – eine Umweltbelastung, die sich deutlich reduzieren lässt. Deshalb erhalten Allianz Kunden künftig bevorzugt E-Mails: Die sind schneller, günstiger und deutlich umweltfreundlicher. Würde jeder Kunde zustimmen, könnte man weit über 2000 Tonnen Treibhausgas im Jahr einsparen.

      Um möglichst viele für die Aktion „E-Mail statt Brief“ zu gewinnen, hat die Allianz eine große Spendenaktion gestartet. „Wir können noch mehr Menschen dafür begeistern, wenn sie mit ihrer Entscheidung zusätzlich etwas für die Umwelt tun können“, sagt Birgit König, die im Vorstand der Allianz Deutschland das Projekt initiiert hat.

      Für jeden Versicherten hält die Allianz fünf Euro bereit, die für ein Wunsch-Umweltprojekt des Kunden gespendet werden, sobald er sich für „E-Mail statt Brief“ anmeldet. „Unser Kunde entscheidet, wohin ‚seine‘ fünf Euro fließen“, sagt Birgit König. Zur Wahl stehen 18 Projekte, die über Deutschland verteilt sind, sodass jeder eine Initiative unweit seiner Region finden kann. Seien es Haselmäuse auf Rügen, Wildbienen im Berchtesgadener Land, Störche im Spreewald oder eben Kegelrobben und Seehunde an der Nordsee. Bei jedem Projekt soll ein einzigartiger Lebensraum mit seinen Tieren und Pflanzen geschützt werden. Die fünf Euro kommen diesem direkt zugute, denn alle Verwaltungskosten der Spendenaktion trägt die Allianz.

      Die elektronische Datenablage im Kundenportal Meine Allianz ist dabei nicht nur so sicher wie ein Brief, sondern auch komfortabel. Denn man kann in Echtzeit und von überall auf die Daten zugreifen und hat wichtige Dokumente immer zur Hand.

      Mit dieser Aktion will die Allianz die Treibhausgas-Emission verringern und zugleich die heimische Natur direkt unterstützen. Doppelt gut also für die Umwelt. Mehr Informationen zu den Projekten gibt es unter www.allianz-umwelt.de.

      E-Mail statt Brief

      Von Papier auf E-Mail-Kommunikation umstellen und heimische Tierarten schützenMehr auf allianz-umwelt.de