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       (Quelle: istockphoto/Martinan)

      Krankenversicherung 31. Januar 2017

      24 Milliarden Euro für das Alter

      Text: Alexandra Kusitzky
      Foto: istockphoto/Martinan
      Mit den Lebensjahren steigen die Gesundheitsausgaben – doch auf die Höhe der Beiträge der privaten Krankenversicherung wirkt sich das nicht direkt aus. Darüber wacht auch der Gesetzgeber.

      Wer 60 Jahre alt ist, sieht seinen Arzt häufiger, als er es in früheren Lebensphasen gewohnt war. Das ist die Regel. Zwar gibt es Ausnahmen, aber die Ergebnisse einer Studie sind deutlich: Demnach gehen 20-Jährige im Schnitt etwa zehnmal pro Jahr zum Doktor, 40-Jährige etwa 13-mal – und ab dem 60. Geburtstag erhöht sich die Zahl auf 23 Besuche. 75-Jährige nehmen gar 33-mal pro Jahr im Wartezimmer Platz – statistisch gesehen häufiger als alle zwei Wochen.

      Damit steigen die Ausgaben: Nach Zahlen des statistischen Bundesamts liegen die medizinischen Kosten pro Einwohner und Jahr bei den 15- bis 65-Jährigen im Schnitt bei 2140 Euro. Bei den 65- bis 85-Jährigen steigen sie auf 6.520 Euro und bei über 85-Jährigen auf 14.840 Euro.

      Das Ersparte fließt zurück an die Kunden

      Logisch wäre nun auf den ersten Blick: höhere Ausgaben im Alter gleich höhere Beiträge für die Krankenversicherung. Tatsächlich wirkt sich das Alter aber bei der privaten Krankenversicherung nicht einfach eins zu eins aus. Vielmehr werden schon bei Abschluss einer privaten Krankenversicherung die später steigenden Ausgaben miteingerechnet, quasi eingepreist. Dafür legen die Versicherer für ihre Kunden sogenannte Alterungsrückstellungen an.

      Konkret heißt das: Wer beispielsweise mit 35 Jahren eine private Krankenversicherung abschließt, zahlt in jüngeren Jahren mehr ein, als für die medizinische Versorgung zunächst notwendig wäre. Dieser zusätzliche Betrag wird von einem Krankenversicherer wie der Allianz angelegt – etwa am Kapitalmarkt, in Immobilien oder in Infrastrukturprojekte. Später fließt dann das Ersparte an den Versicherten zurück und "subventioniert " so den Beitrag. Das heißt, die an sich notwendigen Beiträge werden damit reduziert.

      Allianz Private Krankenversicherung: Rückstellungen von 24 Milliarden Euro 

      Dies hat auch der Gesetzgeber festgelegt: Er hat die aufsichtsrechtliche Verpflichtung verankert, dass die Beiträge eines Versicherten in der privaten Krankenversicherung nicht allein aufgrund des Lebensalters steigen dürfen. Die Allianz Private Krankenversicherung (APKV) hält Alterungsrückstellungen von rund 24 Milliarden Euro für ihre Kunden bereit.

      Doch wieso können Beiträge dennoch steigen? Hierfür ist nicht das Alter des einzelnen Versicherten ausschlaggebend, sondern in erster Linie die Medizin. Diese leistet heute mehr als je zuvor, kostet aber auch viel mehr. Allein innerhalb von 20 Jahren sind die Gesundheitsausgaben in Deutschland von 187 Milliarden Euro auf 328 Milliarden emporgeschnellt. In nur zehn Jahren hat sich der Anteil der Medikamente, die über 100 Euro pro Packung kosten, von 19 auf 40 Prozent mehr als verdoppelt.

      Moderne Medizin kostet

      Hightech im OP, Gentests als Vorsorge, ebenso wie kleine filmende Kapseln, die durch den Körper wandern und Bilder selbst aus dem schwer zugänglichen Dünndarm liefern, bringen ganz neue Diagnoseergebnisse und Heilungserfolge. Sie alle sind wertvoll – und kostenintensiv.

      Steigende Gesundheitsausgaben mit höherem Alter liegen nicht allein an der Häufigkeit der Arztbesuche: Die Medizin vermag auch immer mehr zu leisten - sie verteuert sich allerdings auch stetig.

      Foto: istockphoto/Martinan

      Steigende Gesundheitsausgaben mit höherem Alter liegen nicht allein an der Häufigkeit der Arztbesuche: Die Medizin vermag auch immer mehr zu leisten - sie verteuert sich allerdings auch stetig. (Quelle: istockphoto/Martinan)

      Zusätzlich steigen die Löhne im Gesundheitssektor: Ärzte, Krankenschwestern und Pfleger im öffentlichen Dienst erhalten beispielsweise von 2014 bis 2017 insgesamt rund zehn Prozent mehr Lohn und Gehalt. Sie sind für die Patienten da. Ihr Einsatz ist jeden Euro wert, jeder Gehaltssprung erhöht aber ebenso die Ausgaben.

      Kapitalanlage trägt dazu bei, Kostensteigerungen abzufedern

      All diese Faktoren addieren sich zu einem deutlichen Kostenanstieg. Für diesen Fall schreibt der Gesetzgeber eine Anpassung der Beiträge vor. Letztlich müssen Einnahmen und Ausgaben für medizinische Leistungen bei einem privaten Krankenversicherer im Einklang stehen, sonst muss das Unternehmen dies über höhere Beiträge ausgleichen.

      Dem steuert die Allianz Private Krankenversicherung entgegen – zum Beispiel mit ihrer Kapitalanlage: Während das Vermögen vieler Sparer in der Niedrigzinsphase stagniert, hat die APKV zuletzt eine Rendite von 4,0 Prozent ausgewiesen. Unter anderem dadurch konnte sie die vom Gesetz vorgegebene Beitragsanpassung mit 600 Millionen Euro auf das jetzige Niveau senken. Auch in den vergangenen zehn Jahren lagen die Beitragsanpassungen unter dem Marktdurchschnitt.

      Exzellente Testurteile für Allianz

      Für ihre finanzielle Stabilität wird die APKV deshalb immer wieder von verschiedenen Wirtschaftsmedien und unabhängigen Instituten mit Bestnoten ausgezeichnet: Zuletzt hat die Rating-Agentur DFSI die APKV als einzigen deutschen Krankenversicherer mit der Note "Exzellent" prämiert.

      Das Finanzmagazin "Focus-Money" hat dem Versicherer die "beste Finanzkraft" und "beste Gesundheits-Services" bescheinigt. Und das Kölner Rating-Haus Assekurata bewertet die Unternehmensqualität mit "sehr gut".

      Einfach und attraktiv: Vorsorgekomponente V

      Von den guten Ergebnissen der Allianz am Kapitalmarkt wollen immer mehr Kunden zusätzlich profitieren und entscheiden sich deshalb für die sogenannte Vorsorgekomponente V. Hinter diesem Namen steckt eine Art Altersvorsorge-Modell, das einfach und attraktiv ist: Als Kunde zahlt man zu seinen ganz normalen Beiträgen zusätzliche Gelder ein – entweder kontinuierlich jeden Monat oder über eine Einmalzahlung. Auch Beitragsrückerstattungen lassen sich direkt in die Vorsorgekomponente investieren.

      Die Allianz legt diese Beträge dann über ihre Anlageexperten weltweit an, verzinst sie und reduziert im Alter ab 65 die Beiträge. Schon heute wird festgelegt, wie stark die Beiträge später dauerhaft sinken – bis zu 80 Prozent sind möglich. Selbstverständlich bei gleichem Leistungsumfang, denn dieser ist bei der privaten Krankenversicherung ein Leben lang
      garantiert.

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