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       (Quelle: Allianz)

      Werbung 18. Juni 2015

      „... eine Allianz fürs Leben!“

      Text: Christian Teichmann und Mario Vigl
      Foto: Allianz
      Thomas Lukowksy, Leiter der Kundenkommunikation beim Marktmanagement der Allianz Deutschland, erklärt, warum die Allianz einen berühmten Werbespot aus den 80ern neu aufgenommen und in die heutige Zeit übertragen hat. Dieser und drei klassische Spots laufen ab Mitte Juni wieder im Kino, Fernsehen und viral. 

      Herr Lukowsky, ab Mitte Juni laufen wieder alte Allianz-Werbespots in Fernsehen und Kino. Was genau sind das für Filme?

      Egal ob Kunde oder Allianz-Mitarbeiter – jeder erinnert sich an die drei Spots aus den 80er Jahren: In einem kracht ein Käfer-Cabrio im Italien-Urlaub in einen Stapel voller Tomaten-Kisten. In einem zweiten rutscht ein Mann auf einer Bananenschale aus und bricht sich das Bein. Im dritten kommt es zu einem Gerichtsstreit, weil Vater und Sohn Kirschen von einem Ast ernten, der in das Grundstück des Nachbarn hineinragt. Unterlegt sind die Spots von warmer Gitarrenmusik und dem berühmten Song. Der Claim „Eine Allianz fürs Leben“ hat sich ins Gedächtnis vieler Menschen eingebrannt.

      Warum kennt diese Spots bis heute jeder?

      Dafür gibt es drei Gründe: Erstens wird in ihnen eine tolle Geschichte in sechzig Sekunden erzählt. So viel Zeit für einen Werbespot kann man sich heute gar nicht mehr leisten. Zweitens liefen diese Filme zwölf Jahre lang – das kann man gar nicht glauben, oder? Heute ist man schon froh, wenn Spots ein Jahr lang zu sehen sind. Dabei sind die drei Filme ein Beweis dafür, dass gute Clips ruhig länger ausgestrahlt werden sollten, weil sie die Leute nicht langweilen, sondern unterhalten. Drittens haben sie einen sehr positiven, emotionalen Unterton: Die Allianz steht einem als Partner zur Seite, wenn man einen Unfall hat oder sich das Bein bricht. 

      Allianz Klassiker: Der Film „Unfall“ 35 Jahre später - und im Original. Die Split-Screen-Technik macht's möglich.

      Was hat sie dazu bewogen, diese drei berühmten Spots neu aufzulegen?

      Obwohl sie über 30 Jahre alt sind, erklären diese drei Werbefilme Versicherung auch heute noch auf eine tolle Art und Weise: Durch die Partnerschaft mit der Allianz können die Menschen Dinge tun, die sie sonst nicht machen würden. Bestes Beispiel ist der Italien-Urlaub mit dem eigenen Auto. Das war in den 80ern noch ein richtiges Abenteuer, weil man Angst vor einem Unfall hatte. Aber mit der Allianz brauchte man sich keine Sorgen machen. Das ist ein extrem positives Bild für eine Versicherung. Dieses Versprechen an die Kunden gilt auch heute noch. Deshalb haben wir uns entschlossen, die drei Spots zu digitalisieren und wieder auszustrahlen.

      Warum haben Sie die Schätze gerade jetzt aus dem Archiv geholt?

      Welcher Anlass wäre besser dafür geeignet als der 125. Geburtstag der Allianz? Aus diesem Grund haben wir auch nicht einfach nur die drei Spots wiederaufleben lassen, sondern den Film mit der Banane neu aufgenommen und ihn per Splitscreen zum Original aus den 80ern gestellt. Die Wirkung ist dadurch viel stärker, weil Alt und Neu nicht nur nebeneinander stehen, sondern sich aufeinander beziehen – eine richtige Zeitreise. Damit zeigen wir, dass die Allianz nicht nur in der Vergangenheit, sondern auch in Gegenwart und Zukunft ein verlässlicher Partner ist. 

      Allianz Werbefilm-Klassiker: Der Film „Kirsche“ im Original.

      Wo und in welchem Zeitraum sind die Filme jetzt zu sehen?

      Sie werden im Vorspann in Kinos genauso laufen wie im Fernsehen, etwa vor der Tagesschau oder der Sportschau. Da es sich um eine moderne Kampagne handelt, werden sie natürlich auch in digitalen Kanälen wie dem Online-TV und in den sozialen Netzwerken zu sehen sein. Mitte Juni strahlen wir die Spots erstmals aus. Insgesamt dauert die Kampagne sechs Wochen. 

      Was haben Sie bei dem Remake anders gemacht als bei der Vorlage?

      Aus heutiger Sicht wären die Spots nicht mehr politisch korrekt. Aber genau deshalb muss man schmunzeln, wenn man sie jetzt sieht: Dort wird ein traditionelles Rollenverständnis gezeigt. Die Frau kümmert sich um den Haushalt, trägt dem Mann Aktentasche und Mantel bis zur Tür und verabschiedet sich dort von ihm. Dieses Familienbild der 80er Jahre spiegeln wir im Remake mit der heutigen Zeit, in der es vollkommen normal ist, dass die Frau aus dem Haus geht, während der Mann sich mit dem Kind auf dem Arm von ihr verabschiedet. Zudem wird aus der heute fast spießig anmutenden Vorstadtidylle eine moderne, urbane Welt: Nach ihrem Beinbruch recherchiert die Frau mit ihrem Tablet die Hilfsangebote der Allianz im Internet, während sich der Mann im Original am Telefon informiert. Ich finde, dass uns das ganz gut gelungen ist. 

      Allianz Werbefilm-Klassiker: Der Film „Tomatenstapel“ im Original.

      Was war die größte technische Schwierigkeit bei der Umsetzung?

      Original und Remake mussten wirklich synchron nebeneinander laufen. Dafür mussten wir immer exakt die gleiche Kameraeinstellung, auch von den Winkeln, verwenden und den klassischen Film in jeder Sequenz technisch nachbilden. 

      Sind Sie auf die alten Spots noch stolz?

      Absolut. Die Werbefilme erzählen im Kontext der damaligen Zeit, dass die Allianz da ist, wenn man sie braucht. Das ist ein tolles Werteversprechen. Es in die heutige Zeit zu überführen, lohnt sich. Und mir gefällt sehr gut, dass man an ihnen sehen kann, wie dramatisch sich die Welt in den letzten 30 Jahren verändert hat: Es gibt Internet, Tablets und Männer, die sich um Kinder und den Haushalt kümmern. Diesen fundamentalen Unterschied nimmt man im Alltag gar nicht so sehr wahr. Ihn sieht man erst bewusst, wenn man durch die Spots in die Welt der 80er Jahre eintaucht. 

      Allianz Werbefilm-Klassiker: Der Film „Freitag der 13.“ im Original.

      Können wir mit weiteren Werbeklassikern rechnen?

      Erst einmal wollen wir die drei bekanntesten Spots zeigen. Wenn die Kampagne ein Erfolg wird, könnten wir vielleicht noch ein paar Clips aus dem Archiv holen. Denn wir haben schon noch ein paar Schätze auf Lager.

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      Mehr als nur die Retro-Werbespots gibt es auf dem YouTube-Channel der Allianz Deutschland zu sehen:Direkt zu YouTube

      Thomas Lukowsky ist Leiter Kundenkommunikation im Marktmanagement der Allianz Deutschland AG