>Startseite >Sitemap
Das Unternehmen
 
Seite weiterempfehlenSeite drucken
 
Für zwei Drittel aller Immobilienbesitzer ist heutzutage ein niedriger Energieverbrauch bei selbst bewohntem oder vermietetem Eigentum wichtig. Viele wollen deshalb in den nächsten Jahren Modernisierungsmaßnahmen ergreifen und entsprechende Finanzierungsangebote einholen.
Allianz Deutschland AG
Stuttgart26.03.2007

Illustratives Bild

Ein schönes altes Haus - aber stimmt auch die Energiebilanz?

Drastisch gestiegene Energiepreise und gewachsenes Umweltbewusstsein – immer mehr Bürger machen sich aus wirtschaftlichen und ökologischen Gründen Sorgen über den Energieverbrauch ihrer Immobilien. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Studie, die das Nürnberger Marktforschungsinstitut GfK im Auftrag der Allianz Lebensversicherungs-AG (Allianz Leben) durchgeführt hat. Befragt wurden 1000 private Immobilienbesitzer mit selbst bewohntem oder vermietetem Eigentum.
Das Thema "niedriger Energieverbrauch" ist für Immobilienbesitzer heute weitaus wichtiger als zum Zeitpunkt des Kaufs von Haus oder Wohnung. Während damals lediglich gut ein Drittel der Käufer (34 Prozent) dem Energieverbrauch hohe Bedeutung beimaßen, sind jetzt Warmwasser-, Strom- und Heizwerte der Immobilie für mehr als zwei Drittel (67 Prozent) besonders relevant.

Verbrauchswerte und Energiekosten sind den wenigsten bekannt
Eine interessante Erkenntnis aus der Studie: Trotz des deutlich gewachsenen Bewusstseins für den Energiebedarf, können die wenigsten der Befragten spontan die ungefähren jährlichen Verbrauchswerte ihrer Häuser und Wohnungen nennen: So sind 90 Prozent der Eigentümer ahnungslos, wie viel Warmwasser sie benötigen, nur ein Fünftel (19 Prozent) weiß über den Heizungsverbrauch Bescheid und fast drei Viertel (73 Prozent) haben keinen Überblick über den Stromverbrauch.
Auch die Kosten für die Versorgung der Immobilie mit Strom und Wärme sind vielen wenig geläufig. Fast 90 Prozent haben spontan keine Vorstellung über die Kosten für Warmwasser, gut die Hälfte der Immobilienbesitzer (51 Prozent) kann keine Angaben dazu machen, wie viel Geld für das Heizen aufgewendet werden muss. Und nur eine knappe Mehrheit der Befragten (52 Prozent) ist darüber informiert, in welchem Umfang die Elektrizitätsversorgung der Immobilie das Haushaltsbudget jährlich belastet. 

Anhaltend großes Potential für Energieeinsparungen
Auch wenn sich die überwiegende Anzahl der Immobilienbesitzer mit dem konkreten Verbrauch und den genauen Kosten von Energie offensichtlich nur wenig zu beschäftigen scheint: Dass etwas getan werden kann, um beides zu reduzieren, ist den Haus- und Wohnungseigentümern durchaus bewusst. Ein Drittel ihrer Immobilien (33 Prozent) verfügt bereits über eine energiesparende Heizungsanlage, jede zehnte Immobilie (10 Prozent) sogar über eine Solaranlage.
Wie die Studie zeigt, besteht jedoch noch ein sehr hohes Potential zur Energieeinsparung. Nur jeder fünfte Befragte (22 Prozent) gab an, in einer Immobilie zu wohnen, die im Hinblick auf den Zustand von Fenstern, Türen, Heizung und Dach vollkommen auf dem neuesten Stand sei. Abgeholfen haben dem Problem nur wenige.
Knapp ein Drittel der Haus- und Wohnungsbesitzer (30 Prozent) hat in den letzten vier Jahren Modernisierungsmaßnahmen durchgeführt, um den Energieverbrauch zu senken. Sie investierten am häufigsten in moderne Heizungsanlagen und Heiztechnik (53 Prozent) sowie in neue Fenster (51 Prozent) und Dächer (41 Prozent).

Hohe Investitionskosten bei Modernisierungsmaßnahmen
Mehr als die Hälfte aller Modernisierer (54 Prozent) hatte sich im Vorfeld Finanzierungsangebote eingeholt. Dabei wurde meist der Kontakt zur Hausbank (49 Prozent), aber auch zu Bausparkassen (31 Prozent) und der Kreditanstalt für Wiederaufbau (31 Prozent) gesucht. Die Kosten für Modernisierungsmaßnahmen zur Energieeinsparung waren mit durchschnittlich 28.000 Euro nicht unerheblich.
Sie wurden überwiegend aus Eigenkapital (76 Prozent) bestritten. Im Wesentlichen griffen die Modernisierer auf Guthaben bei Bausparkassen sowie auf Spar- oder Girokonten zurück. Nur ein Viertel der Befragten (24 Prozent) nahm Fremdkapital zur Finanzierung ihrer Modernisierungsvorhaben in Anspruch, vor allem Bauspardarlehen und Bankdarlehen.

Illustratives Bild

Kai Fischer: "Das vorhandene Eigenkapital reicht selten aus, um Wohnung oder Haus zu modernisieren"

Bei knapper Haushaltskasse werden Fremdfinanzierungen attraktiver
Vielen Immobilienbesitzern fehlt es bislang an Geld, um in Maßnahmen zur Energieeinsparung zu investieren. Experten, wie der Leiter des Fachbereichs Baufinanzierung bei Allianz Leben, Kai Fischer, empfehlen daher: "Für Modernisierung, Renovierung und Instandhaltung der eigenen vier Wände sollten pro Jahr rund 20 Euro pro Quadratmeter zurückgelegt werden."
Um den Energieverbrauch von Haus oder Wohnung zu senken, sieht knapp die Hälfte aller Befragten (49 Prozent) größere Modernisierungsmaßnahmen auf sich zukommen. Denn fast jede zweite Immobilie (48 Prozent) wurde vor 1990 gebaut, jede vierte (25 Prozent) sogar bereits vor 1950. Erneuert werden sollen insbesondere Heizung, Heizkörper und Öfen sowie das Dach. Ein Drittel der Modernisierungsplaner (34 Prozent) will in eine Solaranlage investieren.

Finanzierungsangebote sehr gefragt
Um ihre Sanierungs- und Modernisierungsziele zu verwirklichen, planen Immobilienbesitzer in weitaus größerem Umfang als früher Finanzierungsangebote anzufordern. Während dies bislang rund 54 Prozent der Befragten taten, wollen zukünftig 73 Prozent die Bandbreite der Informationsmöglichkeiten von der Bank bis zum Versicherer ausschöpfen.
Eine wachsende Zahl von Eigentümern geht heute davon aus, verstärkt Fremdkapital zur Finanzierung von energiesparenden Modernisierungsmaßnahmen aufnehmen zu müssen. Während bislang knapp ein Viertel (24 Prozent) der Immobilienbesitzer Fremdkapital in Anspruch nahm, will dies zukünftig mehr als ein Drittel (36 Prozent) tun.

Für jeden Bedarf das passende Angebot
"Wir gehen davon aus, dass uns unsere Kunden verstärkt auf geeignete Finanzierungsangebote ansprechen werden, da das vorhandene Eigenkapital vielfach kaum ausreicht, um die notwendigen Modernisierungsmaßnahmen in Haus oder Wohnung durchführen zu können", interpretiert Kai Fischer die Studienergebnisse.
Die Immobilienbesitzer, die den Entschluss für eine Modernisierung gefasst haben, rechnen damit, dafür durchschnittlich rund 27.000 Euro in die Hand nehmen zu müssen. Jeder Fünfte (21 Prozent) kalkuliert für Energieeinsparungsmaßnahmen einen Betrag zwischen 25.000 und 50.000 Euro ein, jeder Zehnte (10 Prozent) sogar eine Summe über 50.000 Euro. "Immobilienbesitzer schätzen den großen finanziellen Aufwand für Investitionen zur Energieeinsparung offensichtlich sehr realistisch ein", so Fischer.

Immobilienbesitz ist tragende Säule der privaten Altersvorsorge
Bei zukünftigen Fremdfinanzierungen haben die modernisierungsbereiten Immobilienbesitzer vor allem Darlehen von Bausparkassen und Banken, aber auch Angebote der Kreditanstalt für Wiederaufbau sowie Hypothekendarlehen im Blick. Lebens- oder Rentenversicherungen zu beleihen, um Modernisierungsmaßnahmen zu finanzieren, ist für die allermeisten kein Thema.
Aus Sicht von Allianz Leben ist dies ein Hinweis, dass die eigenen vier Wände und die Lebens- bzw. Rentenversicherung nicht in Konkurrenz stehen, sondern gemeinsam tragende Säulen der privaten Altersvorsorge sind.

Die "Rente aus Stein"
"Als breit aufgestellter Finanzdienstleister können wir mit Allianz Leben, der Allianz Dresdner Bausparkasse und mit der Dresdner Bank unseren Kunden das für den konkreten Finanzierungsbedarf jeweils passende Angebot machen", so Baufi-Chef Kai Fischer. Noch zu wenig bekannt sei, dass gerade Allianz Leben bei Darlehen höheren Volumens überaus attraktive Konditionen biete. Das gewachsene Modernisierungsinteresse zeige, dass Immobilienbesitzer niedrigen Energiewerten nicht nur aus Kosten- und Umweltgründen Bedeutung beimessen, sondern auch im Hinblick auf den Werterhalt der Immobilie – der "Rente aus Stein".
Diese Aussagen stehen, wie immer, unter unserem Vorbehalt bei Zukunftsaussagen, der Ihnen oben rechts zur Verfügung gestellt wird.
 
 
Seite weiterempfehlenSeite drucken
 
 
Kontakt für Presse
Udo Rössler
Allianz Deutschland AG
Telefon +49.711.663-2220
>
Dr. Martina Kieß
Allianz Deutschland AG
Telefon +49.711.663-4696
>