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Denken die Menschen in Deutschland an ihre Zukunft, dann kommt ihnen vor allem ihre Altersvorsorge in den Sinn. Franzosen, Italienern und Spaniern ist dagegen wichtiger, gesünder zu leben.
Allianz Private Krankenversicherungs-AG
München05.12.2005

Illustratives Bild
Die finanzielle Absicherung ihrer Zukunft ist für die Deutschen wichtiger, als gesünder zu leben. Während Spanier, Italiener und Franzosen sich vornehmen, vor allem mehr auf ihre Gesundheit achten zu wollen, spielen bei den Deutschen für die Lebensplanung finanzielle Aspekte eine zentrale Rolle.
Dies ergab eine repräsentative Studie der GfK Marktforschung im Auftrag der Allianz AG. Die GfK hatte zwischen Juni und August 2005 jeweils 1000 Menschen in Deutschland, Frankreich, Italien und Spanien zu ihren Lebenszielen, ihrer Zufriedenheit sowie ihrer persönlichen Finanzplanung befragt.

In Spanien kommt Gesundheit zuerst
"Gesünder leben" nimmt auf den Ranglisten der persönlichen Lebensziele sowohl bei Spaniern (91 Prozent) als auch Italienern (88 Prozent) den ersten Rang ein. Für die Franzosen liegt es mit 74 Prozent immerhin auf dem dritten Rang. In allen diesen drei Länder steht der Wunsch nach einem gesünderen Leben vor der finanziellen Absicherung für das Alter (Spanien 5. Rang / 78 Prozent, Italien 3. Rang / 86 Prozent und Frankreich 4. Rang / 73 Prozent).

Die Deutschen haben andere Prioritäten
Ganz anders sieht es hingegen in Deutschland aus: Ganz oben steht mit 88 Prozent die gute Ausbildung und nach der Partnerschaft (80 Prozent) die finanzielle Absicherung für das Alter (78 Prozent). "Gesünder Leben" rangiert mit 70 Prozent hinter den Zielen Selbstbestimmung, eigene Kinder und Lebensgenuss auf Position sieben. Dabei glauben die Deutschen nicht etwa, dass sie dieses Ziel bereits erreicht hätten: Geht es um den Grad der Erreichung der eigenen Ziele, dann landet "gesünder Leben" (40 Prozent / Platz 9) ebenso wie "finanziell für das Alter abgesichert sein" (35 Prozent / Platz 11) auf den hinteren Plätzen.
Dies ist umso verwunderlicher, ist doch die Mehrheit der Deutschen (56 Prozent) der Meinung, dass das Lebensziel "gesünder Leben" gar nicht oder nur teilweise von finanziellen Voraussetzungen abhängig ist.

Familie und Freunde machen zufrieden
Die gesundheitliche Versorgung beeinflusst durchaus die Lebenszufriedenheit der Deutschen: Zwar haben Familie und Freunde mit 33 Prozent den mit Abstand größten Einfluss auf die Lebenszufriedenheit, doch danach kommen relativ dicht gedrängt die finanzielle Absicherung für die Zukunft (22 Prozent), Raum für Freizeit und Hobbys (20 Prozent) sowie die gesundheitliche Versorgung (15 Prozent). Wirtschaftliche und politische Rahmenbedingungen sind hingegen für die Lebenszufriedenheit der meisten Deutschen nicht relevant.

Gesundheit ist die größte Sorge im Alter
Die eigene Gesundheit und die durch Krankheit eingeschränkte Mobilität sind zwei der Hauptfaktoren, über die sich die Deutschen mit Blick auf ihr Alter am meisten Sorgen machen. Beinahe jeder zweite (48 Prozent) fürchtet um seine Gesundheit. Ganz oben steht für die Zukunft die Sorge um die allgemeine wirtschaftliche Entwicklung (49 Prozent).
Nur 6 Prozent der Deutschen glauben, in Zukunft durch die sozialen Systeme ausreichend abgesichert zu sein. 94 Prozent gehen davon aus, sich selber stärker um ihre Vorsorge kümmern zu müssen. Gleichzeitig geben nur 39 Prozent der Befragten an, sie hätten durch eine Kranken- oder Pflegezusatzversicherung vorgesorgt. Auf die Frage, für welche Finanzprodukte als Bestandteil ihrer privaten Vorsorge sie sich entscheiden würden, nennen 55 Prozent eine Pflegezusatzversicherung.
Diese Aussagen stehen, wie immer, unter unserem Vorbehalt bei Zukunftsaussagen, der Ihnen oben rechts zur Verfügung gestellt wird.
 
 
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Kontakt für Presse
Ulrich Hartmann
Allianz Private Krankenversicherungs-AG
Telefon +49.89.6785-2198
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