Zugkräftiges Gespann hält paralympischen Kurs
Die Spitzenathleten und Medaillenhoffnungen des Deutschen Behindertensportverbandes (DBS) können weiterhin auf die Unterstützung von Allianz und Deutsche Telekom zählen: Die Unternehmen verlängern ihr Engagement für das German Paralympic Top Team bis Vancouver 2010.

Dr. Gerhard Rupprecht: "Wir wollen einen sichtbaren Beitrag zur stärkeren Integration von behinderten Menschen in die Gesellschaft leisten."
Förderung die ankommmt
Die Spitzenathleten und Medaillenhoffnungen des Deutschen Behindertensportverbandes (DBS) können weiterhin auf die Unterstützung von Allianz und Deutsche Telekom zählen. Beide Unternehmen setzen ihr Engagement für das German Paralympic Top Team bis zu den Paralympischen Winterspielen 2010 im kanadischen Vancouver fort. Auf Einladung und im Beisein von Bundespräsident Horst Köhler gaben Gerhard Rupprecht, Vorstandsvorsitzender der Allianz Deutschland AG und Karl-Gerhard Eick, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Deutschen Telekom in der Villa Hammerschmidt in Bonn die Verlängerung der Zusammenarbeit mit DBS und International Paralympic Committee (IPC) bekannt.
Kerngedanke des Konzeptes ist es, den Athleten mehr Zeit für Training und Wettkämpfe zu ermöglichen. Berufstätige Sportler können sich bis zur Hälfte ihrer Arbeitszeit freistellen lassen, die Arbeitgeber erhalten dafür einen finanziellen Ausgleich von bis zu 1500 Euro monatlich. Erstmals können auch Schüler und Studenten separat gefördert werden. Darüber hinaus profitieren die Athleten von einer monatlichen Grundförderung von 200 Euro und können bis zu 6000 Euro im Jahr für die Anschaffung von Sportgeräten zurück erstattet bekommen. Die Auszahlung der Förderleistung erfolgt über die Stiftung Deutsche Sporthilfe.
"Wir wollen mehr Menschen mit Behinderung zum Sport ermutigen und damit auch einen sichtbaren Beitrag zur stärkeren Integration von behinderten Menschen in die Gesellschaft leisten. Dabei kommt den paralympischen Sportlern als sportlichen und gesellschaftlichen Vorbildern eine besondere Bedeutung zu. Deshalb setzen wir unser gemeinsam entwickeltes Fördermodell fort", sagt Dr. Gerhard Rupprecht, Vorstandsvorsitzender der Allianz Deutschland AG im Bonner Amtssitz des Bundespräsidenten. Karl-Gerhard Eick, Finanzvorstand der Deutschen Telekom AG, betonte darüber hinaus die gelungene Verbindung zwischen Unternehmenszielen und gesellschaftspolitischer Verantwortung: "Ehrgeiz, Professionalität und ein gutes Team im Rücken treiben die Athleten zu Höchstleistungen an – diese Eigenschaften gelten immer auch für ein gutes Wirtschaftsunternehmen. Wir sehen die Sportler deshalb auch als Vorbilder, die wir gerne nachhaltig unterstützen."
Auch der große mediale und öffentliche Zuspruch zu den Paralympischen Spielen im September in Peking hat die Unternehmen darin bestärkt, die Partnerschaft fortzusetzen. Allein ARD und ZDF hatten über 100 Stunden von den Spielen berichtet.
Partner des Internationalen Paralympischen Komitees
Für den DBS ist die Fortführung der Kooperation mit den zwei namhaften Unternehmen mehr als nur ein finanzieller Gewinn. "Dass sich ein solches Duo auch für die kommenden zwei Jahre vor das Top Team spannt, hat für uns eine immense Signalwirkung in Richtung Wirtschaft, Medien und Öffentlichkeit", sagt DBS-Präsident Karl Hermann Haack.
Allianz und Telekom sind neben dem nationalen Engagement auch als Partner des Internationalen Paralympischen Komitees (IPC) aktiv. Bei den Paralympics Peking 2008 unterstützte der Bonner Konzern erstmals das Paralympische Jugendlager der Deutschen Behindertensportjugend und schickte im Rahmen eines Nachwuchs-Wettbewerbs gemeinsam mit einem Hörfunksender junge Radio-Reporter zu den Spielen. Die Allianz begleitete und porträtierte mit der Kurzfilm-Reihe "Paralympic Moments" nationale und internationale Sportler mit unterschiedlichen Behinderungen und ermöglichte den Gewinnern eines Mitarbeiter-Gewinnspiels die Teilnahme am paralympischen Fackellauf.
Auf Initiative des Bundespräsidenten tragen Allianz und Telekom seit Ende 2006 dazu bei, dass sich ein ausgewählter Kreis von Sportlern professionell auf die Paralympics vorbereiten kann. Bei den Spielen in Peking haben insgesamt 54 Athleten von der gezielten Förderung im Rahmen des Programms profitiert.
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