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Allianz Mitarbeiter erhält renommierten Joseph-Ströbl-Preis für herausragende Leistungen auf dem Gebiet der Verkehrssicherheit. Bereits zweite Auszeichnung für einen Allianz Forscher.
Allianz Deutschland AG
München10.11.2008

Illustratives Bild

Dr. Johann Gwehenberger, Leiter der Unfallforschung der AZT Automotive GmbH, Allianz Zentrum für Technik (AZT)

Dr. Johann Gwehenberger, Leiter der Unfallforschung der AZT Automotive GmbH, Allianz Zentrum für Technik (AZT) hat sich in besonderer Weise um die Verkehrssicherheit verdient gemacht. Der bayerische Innenminister Joachim Hermann überreicht ihm am 10. November 2008 im Bayerischen Staatsministerium des Innern den mit 2500 Euro dotierten wissenschaftlichen Preis für die Erforschung der Chancen und Risiken von Fahrerassistenzsystemen sowie der Förderung besonders wirksamer Sicherheitssysteme wie dem ESP.
"Die Erhöhung der Verkehrssicherheit für unsere Kunden ist ein zentrales Anliegen der Allianz Versicherung. Ich gratuliere dem Preisträger und freue mich, dass der Joseph-Ströbl-Preis für herausragende wissenschaftliche Leistung auf dem Gebiet der Verkehrssicherheit zum zweiten Mal an einen Allianz Mitarbeiter geht. Dies zeigt wieder einmal deutlich, welch hohen Stellenwert das Allianz Zentrum für Technik auch in der Wissenschaft genießt", erklärt Dr. Karl-Walter Gutberlet, Vorstand der Allianz Versicherungs-AG.
Kontinuierliches Engagement für Verkehrssicherheit
Dr.rer.nat. Dipl.-Ing. Johann Gwehenberger engagiert sich seit 1993 intensiv im Bereich der Verkehrssicherheitsarbeit. Der gelernte Kfz-Meister befasste sich mit dem Thema zunächst als Fachbereichsleiter im Institut für Fahrzeugsicherheit des Gesamtverbandes der deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) und seit Juli 2004 als Leiter der Unfallforschung im Allianz Zentrum für Technik in Ismaning. Ziel seiner Arbeiten war stets die Analyse des Unfallgeschehens und die Ableitung geeigneter Maßnahmen zur Unfallverhütung.
Mit über 150 Fachvorträgen und wissenschaftlichen Publikationen sowie als Autor von mehreren Schriften und Büchern zur Sicherheit von Pkw, Nutzfahrzeugen, Kraftomnibussen und Motorrädern setzte Gwehenberger zahlreiche wertvolle Impulse für politische Entscheidungsträger, Experten der Automobilindustrie und die Öffentlichkeit. Er hält Vorlesungen zur Unfallforschung an der Hochschule München und der TU Graz und berät regelmäßig die EU Kommission bei der Förderung und Evaluation von Forschungsprojekten zur Verkehrssicherheit.
Bereits zweite Auszeichung für AZT
Bereits zum zweiten Mal erhält ein Mitarbeiter des Allianz Zentrums für Technik den begehrten Preis für seinen Einsatz zur Verbesserung der Verkehrssicherheit. 1998 wurde Dr.-Ing. Christian Deutscher, Leiter der Reparaturforschung im AZT mit diesem Preis ausgezeichnet. Mit der erstmaligen wissenschaftlichen Erforschung der Bewegungsabläufe von Pkw-Insassen beim Heckaufprall legte Deutscher seinerzeit den Grundstein für die Verbesserung des Schutzes vor Verletzungen der Halswirbelsäule.
Seit 1991 und damit zum 18. Mal wird dieses Jahr der aus drei Teilen bestehende Joseph-Ströbl-Preis verliehen. Der mit 5000 Euro dotierte journalistische Preis geht an Professor Ingo Pfafferoth, Chefredakteur der "Zeitschrift für Verkehrssicherheit (ZVS)". Der zweite der beiden mit je 2500 Euro dotierten wissenschaftlichen Preise geht an Dr. Christian Lange von der TU München.
Der in der Wissenschaft anerkannte Preis erinnert an den ehemaligen Chefredakteur der Süddeutschen Zeitung, Joseph Ströbl, der sein Leben dem Kampf gegen den Verkehrstod widmete. Er ist der Vater der Bezeichnung "Kavalier der Straße" und initiierte die jährlich durchgeführte Gemeinschaftsaktion "Sicher zur Schule - sicher nach Hause".
 
 
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Kontakt für Presse
Christian Weishuber
Allianz Deutschland AG
Telefon 089.3800-18169
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