Wahrheiten über Waldi
Am 10. Oktober feiern Tierfreunde in aller Welt ihren Tag des Hundes. Offiziell anerkannt ist dieser Tag allerdings (noch) nicht. Das verwundert, besitzt doch hierzulande jeder Zehnte einen Hund. Und eine forsa-Umfrage beweist: Das Haustier hat heute einen höheren Stellenwert als noch vor 20 Jahren.

Ist der Hund gesund, freut sich das Herrchen.
Seit diesem Sommer bietet die Allianz eine neue Tierkrankenversicherung für Hunde und Katzen an. Im Vorfeld hat das Unternehmen umfangreiche Studien mit forsa und GfK durchgeführt, deren Ergebnisse Grundlage für die Produktgestaltung waren. "Wir haben uns die Wünsche und Vorlieben von Tierhaltern genau angeschaut und diese berücksichtigt", kommentiert Dr. Andreas Bittl, Leiter Marktmanagement der Allianz Versicherungs-AG.
Hund und Frauchen, Katze und Herrchen
Die forsa-Umfrage räumt mit einigen Klischees auf, die über das Verhältnis zwischen Hund und Herrchen bestehen mögen: So kam beispielsweise heraus, dass mehr Frauen (17 Prozent) als Männer (12 Prozent) einen Hund halten. Männer schmusen sogar lieber mit Katzen (16 Prozent), als mit Hunden im Park zu toben (12 Prozent).
Die geschlechterspezifische Zuordnung der Vierbeiner gehört somit eindeutig in den Bereich der Mythen. Ähnliches gilt für die (falsche) Wahrnehmung, dass allein lebende Menschen die Nähe von Hunden besonders schätzen: Personen, die mit einem Partner zusammen leben, sind mit 19 Prozent deutlich häufiger Hundebesitzer als Singles (10 Prozent).
In Sachen Beliebtheit hat der Schäferhund nach wie vor die Nase vorn. Gemäß einer Umfrage der Allianz in Zusammenarbeit mit dem Marktforschungsinstitut GfK entscheidet sich nahezu jeder zehnte Besitzer eines Rassehundes hierzulande für diese Spezies. Auf den Plätzen folgen der Golden Retriever (6 Prozent) und der Labrador (4 Prozent). Insgesamt unbestritten in Führung liegt der Mischlingshund (20 Prozent).
Haustiere sind ihren Besitzern einiges wert
Insgesamt hat der Stellenwert des Haustiers in den vergangenen Jahren zugenommen, wie drei Viertel der durch forsa Befragten angaben. Entsprechend viel wird für Futter und Haustierbedarf ausgegeben: Über drei Milliarden Euro im Jahr.
Dabei erstaunt, dass beim Versicherungsschutz noch gespart wird. Rund der Hälfte der Befragten (49 Prozent) ist zwar bewusst, dass Vierbeiner krank werden oder sich verletzen können und dass dadurch hohe Kosten entstehen. Eine Versicherung hat aber lediglich ein Prozent der deutschen Tierbesitzer abgeschlossen. Im europäischen Ausland ist man stärker sensibilisiert: In Schweden sichert jeder Zweite sein Haustier mit einer Tierkrankenversicherung ab, in England immerhin jeder Vierte.
Wichtig zu wissen: Bei Schäden, die der Vierbeiner verursacht, nimmt das Gesetz den Halter in die Pflicht. Eine Hundehalterhaftpflichtversicherung ist dringend empfehlenswert. Werden Sach-, Vermögens- oder Personenschäden verursacht, leistet die Police Schadenersatz. In einigen Bundesländern ist die Haftpflichtversicherung für den Hund bereits vorgeschrieben. Das Ordnungsamt gibt Auskunft, wie die Gesetzgebung im jeweiligen Wohnort aussieht.
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