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Die Allianz unterstützt seit 2005 die Verkehrssicherheits-Initiative "Begleitetes Fahren ab 17". Eine erste Zwischenbilanz zeigt, dass sich der Modellversuch positiv auf das Fahrverhalten Jugendlicher ausgewirkt hat.
Allianz Deutschland AG
München24.07.2008

Illustratives Bild

Erste Erfolg versprechende Ergebnisse liegen jetzt vom Modellversuch "Begleitetes Fahren" vor

Seit 2005 können Jugendliche in einzelnen Bundesländern, seit Januar dieses Jahres auch deutschlandweit am Modellversuch "Begleitetes Fahren ab 17" teilnehmen. In Begleitung eines versierten Partners (in der Regel ein Elternteil) dürfen bereits 17-Jährige erste praktische Erfahrungen im Straßenverkehr sammeln. Auf diesem Weg soll das Einstiegsrisiko bei den ersten Alleinfahrten verringert und die Zahl der Unfälle bei den Fahranfängern reduzieret werden. Die Allianz unterstützt die Initiative seit ihrem Start.
Erste Erfolg versprechende Ergebnisse liegen nun aus Niedersachsen vor, wo die Justus-Liebig-Universität Gießen im Auftrag des Landes das Unfallgeschehen und die Zahl der Verkehrsverstöße in den ersten 18 Monaten des selbständigen Fahrens nach Ende der Begleitphase untersucht hat. Die jugendlichen Fahrer verursachten 28,5 Prozent weniger Unfälle und begingen 22,7 Prozent weniger Verkehrsverstöße als sonstige Fahranfänger.
Positive Zwischenbilanz
Dazu gab es nur halb so viele Fahrten unter Einfluss von Alkohol und Drogen. Es zeigte sich, dass die Teilnehmer um so mehr profitieren, je länger die Begleitphase dauert: Die Jugendlichen, die mehr als sechs Monate in Begleitung fuhren, begingen 57 Prozent weniger Unfälle und 23,1 Prozent weniger Verkehrsverstösse als andere Fahranfänger.
Dass die Initiative von hoher Bedeutung ist, zeigt ein Blick in die Unfallstatistiken: Jedes Jahr sind in Deutschland 20.000 Verkehrstote und Schwerverletzte in der Hochrisikogruppe der 18- bis 24-Jährigen zu beklagen. Frühere Versuche, die hohen Unfallzahlen in dieser Altersgruppe signifikant zu reduzieren, blieben weitgehend erfolglos.
Allianz unterstützt Initiative
Mit besonderen Versicherungskonditionen unterstützt auch die Allianz das "Begleitete Fahren": Während der Zeit des Modellversuchs verzichtet sie auf die Änderung des Fahrer-/ Nutzerkreises. Das bedeutet, dass die minderjährigen Fahrer in der Allianz Kfz-Versicherung der Eltern kostenlos mitversichert sind.
Diese Vergünstigung bleibt sogar bis zum 23. Lebensjahr bestehen, solange das Kind keinen Schaden verursacht. Die Schadenfreiheitsklasse aus diesem Vertrag kann (bei Unfallfreiheit) schließlich übernommen werden - eine Refinanzierungsmöglichkeit für den Führerschein.
 
 
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Kontakt für Presse
Christian Weishuber
Allianz Deutschland AG
Telefon 089.3800-18169
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