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In jedem vierten deutschen Haushalt leben ein Hund oder eine Katze. Für Futter und Zubehör geben deren Besitzer viel Geld aus, am Versicherungsschutz sparen jedoch die meisten: Nur ein Prozent der Vierbeiner ist krankenversichert. Die Allianz bietet Tierhaltern ab sofort eine neue Lösung an.
Allianz Deutschland AG
München16.07.2008
 
 
 

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Tier-OP: Jeder siebte Vierbiener musste schon mal unters Messer

75 Prozent der Hunde- und 88 Prozent der Katzenliebhaber haben sich noch nie näher mit dem Thema Tierkrankenversicherung beschäftigt, so das Ergebnis einer vom Marktforschungsinstitut GfK im Auftrag der Allianz durchgeführten Studie. Dabei geht jeder Zweite schon bei der Anschaffung davon aus, dass sein vierbeiniger Hausgenosse durchaus krank werden oder sich verletzen kann, ermittelte forsa im Auftrag der Allianz.
Krankheiten oder Verletzungen verursachen hohe Tierarztrechnungen. So kann die Behandlung einer schweren Lungenentzündung oder die Operation eines komplizierten Beinbruchs mehrere hundert Euro kosten. Und damit sollten Tierfreunde immer rechnen: Nach Angaben der Besitzer (Gfk-Studie) wurde bei jedem siebten Vierbeiner schon einmal ein operativer Eingriff durchgeführt. Hinzu kommt, dass erst im Juli dieses Jahres die Gebührensätze für Tierärzte um zwölf Prozent gestiegen sind.
In Deutschland Nachholbedarf bei Tierkrankenversicherung
Speziell für Hunde- und Katzenbesitzer hat die Allianz jetzt eine Tierkrankenversicherung entwickelt. Karl-Walter Gutberlet, Vorstand der Allianz Versicherungs-AG, ist vom Erfolg des neuen Produkts überzeugt: "Wir gehen von einer hohen Nachfrage der Tierhalter aus. In Deutschland hat bisher nur ein Prozent aller Hunde- und Katzenhalter eine solche Police abgeschlossen. Im Vergleich dazu verfügt beispielsweise in Schweden jeder zweite Hundebesitzer über eine Tierkrankenversicherung."
Der Bundesverband praktizierender Tierärzte e.V. (bpt) freut sich über den neuen Anbieter von Tierkrankenversicherungen und die damit verbundene Belebung am Markt. "Bisher führen Tierkrankenversicherungen in Deutschland ein Schattendasein. Dabei sind sie für Tierarzt und Besitzer in der Regel eine große Erleichterung", meint Heiko Färber, Geschäftsführer des bpt. "Wichtig für Tierärzte ist, dass die Versicherung ein transparentes Leistungsangebot umfasst, den Vorfall unbürokratisch abwickelt und die Kosten schnell bezahlt", hebt Färber hervor.
Kundenbedürfnisse im Fokus
Bei der Produktentwicklung der Allianz Tierkrankenversicherung stand der Kunde im Mittelpunkt. "Wir haben die Bedürfnisse der Tierhalter gründlich analysiert. Die Ergebnisse dieser Marktforschung waren Grundlage bei der Produktgestaltung", erklärt Andreas Bittl, Leiter Marktmanagement der Allianz Versicherungs-AG. "Wir haben beispielsweise herausgefunden, dass der Kunde lieber einen guten Preis will und dafür auf bestimmte Leistungen verzichtet."
Operationen werden als elementare Leistung angesehen. Viel wichtiger hingegen war den Kunden, dass Heilbehandlungskosten von einer Tierkrankenversicherung übernommen werden. Hat der Hund beispielsweise plötzlich schwere Bauchschmerzen, ist in jedem Fall schnelle Hilfe gefragt, um die Ursache zu finden. Verschiedene Untersuchungen und eventuell eine stationäre Behandlung können nötig sein. Die Kosten belaufen sich dann auf einige hundert Euro. Die Allianz Tierkrankenversicherung übernimmt diese Kosten für Heilbehandlungen.

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"Der nächste bitte": Der Besuch beim Tierarzt kann teuer werden

Auch homöopathische Behandlung berücksichtigt
Allianz Vorstand Gutberlet erläutert die Bedeutung einer Absicherung: "Viele Verletzungen oder Unfälle passieren natürlich unerwartet und belasten die Haushaltskasse. Mit einer Tierkrankenversicherung wird das finanzielle Risiko deutlich geringer." Die Allianz erstattet jährlich bis zu 4000 Euro der Tierarztkosten. Dabei werden je Versicherungsfall für Heilbehandlung und Medikamente maximal 1000 Euro, für Operationen und deren Nachbehandlungen bis zu 3000 Euro übernommen.
Bei einer 20-prozentigen Eigenbeteiligung wird die Vollversicherung für Hunde ab 27 Euro, für Katzen ab 15 Euro im Monat angeboten. Erstattet wird bis zum zweifachen Satz der Gebührenordnung für Tierärzte (GOT). Für Hundefreunde hält die Allianz Tierkrankenversicherung mit einer Basisversion zusätzlich eine reine Operationsversicherung für 13 Euro im Monat bereit. Auch im europäischen Ausland, zum Beispiel auf Urlaubsreisen, ist das Tier bis zu zwei Monate versichert. Zusätzlich erstattet die Allianz auch Kosten für homöopathische Behandlungen durch den Tierarzt.

Mehr Frauen als Männer unter den Tierliebhabern
Die von GfK und forsa zu Tage geförderten Erkenntnisse räumen auch mit so manchem hartnäckigen Vorurteil auf. So besteht beispielsweise keine geschlechterspezifische Zuordnung in Hunde- oder Katzenliebhaber. Zwar besitzen Frauen mit 23 Prozent der Befragten häufiger als Männer (16 Prozent) eine Katze, jedoch sind auch die Hundehalterinnen mit 17 Prozent gegenüber 12 Prozent deutlich in der Überzahl. In einem Punkt decken sich jedoch landläufige Meinung und Wirklichkeit: Der beliebteste Hund hierzulande ist und bleibt der Deutsche Schäferhund.
 
 
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Kontakt für Presse
Corinna Hartmann
Allianz Deutschland AG
Telefon 089.3800-3470
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